25.11.13

»Wenn ich eine Firma hasse, dann Amazon«, ...


... sagt Sibylle Lewitscharoff, Büchnerpreisträgerin und vielgefeierte Autorin, in diesem WELT-Artikel:Über die Liebe zur Literatur, die Skepsis gegenüber Ebooks und den Geschäftspraktiken von Amazon. Hier spricht eine echte Literaturliebhaberin mit Herzblut.
Literatur hinter Stacheldraht: 
So sieht es also aus, das Amazon-Vertriebscenter in Bad Hersfeld,
der zentral gelegenen Kurstadt mit dem riesigen Gewerbepark,
gleich beim Libri-Logistik-Center um die Ecke.
Bis 2002 konnte ich Amazon.de direkt beliefern mit 35 % Rabatt,
danach mußte ich die Bücher an Libri verkaufen mit 50 % Rabatt,
und die schieben es wiederum mit xx % Rabatt ein paar Straßen weiter
zu Amazon.de. Was für ein Unsinn!

In den Kommentaren viel Lob für Amazon
und Gegnerschaft zu Lewitscharoff.
Gegen den Online-Buchhandel wäre aus meiner Sicht
auch nicht viel zu sagen - aber nicht zu den
miesen Konditionen, die Amazon den Verlagen einräumt.
Hier noch ein Artikel zu der Art und Weise,
wie Amazon das Verhalten seiner Mitarbeiter reglementiert.           

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