17.12.13

Kakerlaken auf Island, Wanzen in Schweden und andere erschröckliche Neuigkeiten

Neulich Auto zum jährlichen Service gebracht, der Werkstatt wie üblich gesagt: »Wenn was ist, dann rufen Sie mich bitte an!« Damit die Werkstatt das allerdings überhaupt durfte, mußte ich eine Datenschutzerklärung unterschreiben, wonach die Werkstatt meine Telephonnummer benutzen darf. Auf der Heimfahrt von der Werkstatt im Autoradio Reportage darüber, daß Island vor ein, zwei Jahren der EU beitreten wollte, jetzt aber nicht mehr: »Auf den isländischen Fischkuttern erschienen EU-Inspektoren, um zu überprüfen, ob die Kutter den EU-Normen entsprachen. Die Prüfer: ›Können wir Ihre Kakerlakenfallen sehen?‹ - ›Nein, können Sie nicht.‹ - ›Warum nicht?‹ - ›Wir haben keine. Auf Island hat es noch nie Kakerlaken gegeben.‹ - ›Wie können Sie das wissen, wenn Sie keine Fallen aufgestellt haben?‹« Und da wundert sich die EU, warum sie unbeliebt ist. Von Sizilien bis London gibt es Kakerlaken, also warum soll den Isländern gestattet werden, auf Kakerlakenfallen zu verzichten?
Mehr Wanzen und sonstige elektronische Schnüffelnasen soll's demnächst in Schweden geben, die schwedischen Sicherheitsdienste lassen sich ihre Programme zur Ausforschung selbst ausgeschalteter Handys vom erfahrenen britischen Geheimdienst maßschneidern, und das staatsgläubige Volk Schwedens, diese Hammelherde, findet wenig daran auszusetzen. Näheres hier.
In Frankreich sollen bald neue Gesetze die Verschleierung von Schülerinnen gestatten und mehr Arabischunterricht in die Schulen bringen (siehe hier); Frankreich solle mehr auf muslimische Zuwanderer zugehen, heißt es aus Regierungskreisen. Ob damit solche Zuwanderer gemeint sind wie die, die (wahrscheinlich) in Garbsen bei Hannover die evangelische Willehadi-Kirche abfackelten - oder die, die in der Schweiz auf einen Kirchenaltar brunzten - oder der arabische Asylbewerber, der in München (siehe hier) islamistische Parolen in eine Kirche schmierte? Sicher war das einer jener arabischen »Freiheitskämpfer«, die hierzulande seit der »Arabellion« als Helden gelten. Darf man das eigentlich noch sagen, oder ist das schon Rassismus? 74 % aller in Berlin aufgegriffenen tatverdächtigen Taschendiebe sind nichtdeutscher Herkunft, darunter viele Schwarze oder Südländer, Orientalen, Balkanesen. In einem Warn- und Aufklärungsvideo der Berliner Polizei, das echte Aufnahmen von Überwachungskameras zeigt, dominieren denn auch solche Gesichter. Das sei rassistisch, klagte ein türkischer Interessenverband, die Grünen und Linken fielen ein, und der CDU-Innenminister fiel um. Näheres hier.
Zum Schluß das Positive: die allgegenwärtige Verengelung und Lobpreisung Ursula von der Leyens. Halleluja, liebe Leser!

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