15.5.17

Marterpfahls Maibaum - Neues und Unterhaltsames im Mai '17

Ebook-Neuerscheinung: 

»Keinen Tag ohne gute Tat« hieß es früher, heute: »Keinen Monat ohne neuen Titel«, diesmal ein Ebook, das den werten Lesern hilft, keuscher zu leben:

Neosteel/Happ,
DAS DA wird dir Manieren beibringen
siehe hier (nur bei Amazon.de als Kindle-Ebook erhältlich)


Somit bleibt heuer der Maibaum in der Röhre, keusch abgeknickt & unschädlich gemacht, statt stolz aufgerichtet zu sein bei Frühlings Erwachen ;-)

Die 5 Readbox-Ebooks des letzten Monats sind leider immer noch nicht lieferbar, da gibt's noch technische Probleme, aber die 5 Amazon-Kindle-Ebooks, die sind alle verfügbar, die Links werde ich nachher in den alten Aprilpost einfügen.

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Zum gemütlichen Teil des Abends :-) :


Die Banken wissen nicht mehr, wohin mit dem Geld. Und zwar ganz wortwörtlich: Seit die EZB den Geschäftsbanken Negativzinsen für bei ihr deponiertes Geld abknöpft, bunkern die ihre Bargeldreserven lieber bei sich daheim - vorausgesetzt, sie haben den Platz dafür. Gäbe es 1000-Euro-Scheine, könnte man eine Milliarde in einem kleiderschrankgroßen Tresor unterbringen, bei Fünfhundertern ist es schon schwieriger, aber die gibt's ja neuerdings auch nimmer, nur noch Zweihunderter, und da hört doch wirklich alles auf! Vor allem endet da der Tresorraum. Auf diesen Aspekt des Fünfhunderter-Verbots weist der Ökonom Sinn hier hin. Gut - daß die offizielle Begründung (Bekämpfung der organisierten Kriminalität) nur die halbe Wahrheit war bei der Abschaffung des Fünfhunderters, das ahnten wir ja schon. Mitgemeint ist dabei ja meist auch ein weiteres Trippelschrittchen in Richtung Abschaffung des Bargelds, dieses »intransparenten Zahlungsmittels«, wie Schäuble es einmal ausdrückte. Ziel ist der transparente, gläserne Bürger, der sich der lückenlosen Überwachung seiner Zahlungsströme und eventuellen Negativzinsen nicht mehr entziehen kann. »Bargeld brauchen nur noch Omas und Kriminelle«, heißt es in Schweden, das auf diesem Weg schon am weitesten fortgeschritten ist. »Wer bar bezahlt,will damit womöglich einen Schwarzarbeiter oder eine Nutte bezahlen« - beides schlimme Verstöße gegen die schwedische Moral.
Ein Lob auf die Schweizer, die haben noch 1000-Franken-Scheine!











Die Münzen abschaffen wird man demnächst vielleicht in Südkorea, siehe hier

Auch Indiens Regierung möchte das Bargeld abschaffen, meldet der SPIEGEL (Link hab ich grad keinen), nachdem vor Monaten schon die geläufigsten Banknoten plötzlich verrufen, d. h. für ungültig erklärt worden waren; nur gegen Registrierung erhielten die Inhaber neue gegen alte. Der Schnüffelstaat läßt grüßen. In Indien scheitert das Ganze aber derzeit noch an der Armut und der miesen Infrastruktur. Gott sei Dank, oder Vishnu sei Dank - oder wer auch immer zuständig ist ... 

Ein Katalane kann laut Regierungsempfehlung unbedenklich 70 g Alkohol täglich trinken, das entspricht wohl einer 0,7-Liter-Flasche zehnprozentigen Weins, ein Deutscher nur poplige 20 g. Woran liegt's? Sind die Katalanen solider gebaut als die Deutschen? Eher ist die moralinsaure Kampagne gegen Alkohol (wie schon früher gegen das Rauchen) in den nördlichen Ländern solider gebaut, siehe hier


Nicht aussteigen, bevor der Stier hält. Oder so ähnlich. Wie hieß es früher an der Innenseite von Zugtüren? »Nicht öffnen, bevor der Zug hält«, glaube ich. Gar nicht öffnen sollte man die Autotüren (ähnlich wie bei einer Löwensafari), wenn man mit dem Auto in Andalusien über die Weiden fährt, auf denen Kampfstiere heranwachsen. Aber diese Weiden öffnen sich eh nur noch Eingeladenen. Die Stierzüchter-Hacienderos spüren, daß ihnen auch in Andalusien mehr und mehr der Wind ins Gesicht weht, und beginnen sich mißtrauisch zu verschließen. Dabei haben diese Stiere während 99% ihrer Lebenszeit ein naturnäheres Leben als ihre medikamentös gepäppelten Stallochsen-Artgenossen. Ihr Fleisch ist in Spanien begehrt. In Deutschland würde man es Ökofleisch nennen. Eine Reportage aus einer allmählich versinkenden Welt, siehe hier.   

Ein schwarzer Tag für die Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland wird der Tag sein, an dem Heiko Maas' geplantes Internetzensur- und -schnüffelgesetz in Kraft tritt - wenn es nicht noch verhindert werden kann. Hier ein Kritiker. Wenn heute schon Tübingens grüner OB Palmer bei Facebook gesperrt wird, nur weil er »Mohrenkopf« geschrieben hat, dann läßt das nichts Gutes ahnen.


Das Leben des Brian. Ostern ist zwar schon vorbei, aber Pfingsten noch nicht; da kann man noch mal den alten, schönen Monty-Python-Film genießen, der schon seit Herbst 2015 online ist - wer weiß, wie lange noch ... 

104 Jahre wurde er alt: Lukas Ammann, der Schauspieler, der um 1970 den Grafen Yoster spielte. Die SM-igste Folge der Serie (englisches Gruselschloß, dominante Frauen, Folter und Kerker) siehe hier. (Der Link von 2013 funktioniert nimmer, und das hier Verlinkte ist vielleicht eine Kopie von einer Kopie und daher etwas unscharf.)



Daß sie so hübsch ist, wußte ich gar nicht: Asia Bibi, die christliche Bäuerin, die schon seit 2009 in Pakistan in der Todeszelle schmort, weil sie den Propheten geschmäht haben soll. Als ein hoher Politiker sie besuchte, ihr Mut zusprach und eine flapsige Bemerkung über das Blasphemie-Gesetz fallenließ, wurde er wenig später von einem seiner Leibwächter ermordet, unter Beifall der Radikalinskis, die in Pakistan immer mehr an Einfluß gewinnen, siehe hier

Führend in Rückständigkeit, das sind die islamischen Länder, siehe hier. Sogar der real existierende Sozialismus muß hier mal gelobt werden, denn der gab Männern und Frauen, vor allem aber Frauen, im Alltag mehr Freiheitsrechte als der Islamismus, in Südjemen etwa, aber auch in Somalia, das heute in Anarchie und Islamismus versinkt. Viele flohen z. B. nach Schweden, aber dort breitet sich jetzt in den einschlägigen Communities der Islamismus auch aus, siehe hier.        
Auf Pellworm gehen die Lichter aus. Dabei war alles so schön geplant: »Auf Pellworm, das ist klar, gelangt man mit ein paar Windrädern und Solarpanels schnell in Autarkienähe. Aber eben nur in die Nähe. Selbstverständlich konnte das Kabel zum Festland während der gesamten Projektlaufzeit niemals gekappt werden. Ein paar Prozent zur Autarkie fehlten immer. Genau auf die aber kommt es an bei dem Konstrukt, das sich Energiewende nennt.« Näheres hier.

Wladimir Putin, der Antichrist: In einem neuen Kirchengemälde in der Ukraine wird jetzt W. Putin in der Hölle dargestellt, amüsiert sich »Russia Today« hier. (Wer war's, Leonardo da Vinci, glaube ich, der einst einen Kardinal, der ihm Schwierigkeiten gemacht hatte, in die Hölle gemalt hatte?) 


Eine schlechte Nachricht für alle GEZ-Hasser: Fällte noch vor Jahresfrist das Landgericht Tübingen eine für GEZ-Hasser günstige Entscheidung (die Gebühr sei nicht pfändbar wie sonstige Schulden), so sieht's jetzt wieder böser aus: GEZ-Schulden dürfen einfach von einem Steuerguthaben abgezogen werden, siehe hier. Somit wäre doch eigentlich erwiesen: Die GEZ-Gebühr ist eine Steuer. (GEZ-Verweigerern darf man sogar die Luft aus den Reifen lassen; Link hab ich gerade nicht parat.)  

1.111.111. So viele Besucher zählt meine gute alte Marterpage mittlerweile. Danke, liebe Gäste! :-) 

Mitte Mai - Zeit, mal wieder (wie jedes Quartal) die Runde bei Facebook zu machen, der US-Tratschbude im Internet: Matthias Grimme berichtet über einen Münchner Buchhändler, der ein Anti-Amazon-Protestplakat ins Schaufenster stellte, siehe hier. Tja, wollen wir hoffen, daß man vor diesem Buchladen auch problemlos und gratis parken kann ... - Eine Wut im Bauch auf Amazon hat auch der Erotikfotograf und -verleger Woschofius, und das völlig  zu Recht: Konto gehackt, dann zwar gesperrt, aber bei Entsperrung völlig inkompetent und nervig unbelehrbar, siehe hier. (15.000 falsche Angebote, das schrieb er Tage vorher - das muß man erst mal schaffen ;-)) - Vor kurzem hat Amazon in seinem Kindle offenbar erstmals eine Silbentrennung eingeführt, und wenn die mies funktioniert, lasten's die Kunden dem Verlag an statt Amazon, siehe hier.


Klimawandel, naß und trist :-( Ende April rundmailte ich einen »Zwischenruf« an meine Freunde:

(Ich kürze das hier mal ab:) Den Heizlüfter »Alaska« muß ich seit Stopp der Heizung am 1. März (wegen Ölmangels) immer wieder aktivieren, und vor Tagen hatte ich morgens gerade mal 10,8 Grad in der ungeheizten Küche ... 
Inzwischen haben wir den 9. Mai, und draußen sieht's immer noch aus wie ein grün angestrichener November. Es ist zum Heulen - ach Mist, das vergrößert ja die Tristesse nur noch! ;-)

PS: Jetzt haben wir den 15.5., das Wetter wird endlich sommerlich - jetzt wird's meinem Rechner alle Naslang zu heiß, ich muß ihn runterfahren. Der Lüfter »Alaska« fächelt ihm jetzt kühle Luft zu, so auch jetzt gerade ... Wahrscheinlich ist er im Inneren verstaubt, und ich komm mit dem Staubsauger nur ans  Gitter ... ach je ... ;-)

Wem das Schweizer Jazzradio, das wir neulich empfahlen, nicht genügt, der kann einmal hier das Swing-Radio aus Limoges probieren oder hier das »1920er Radio« (auch mit neueren Sachen bis hin zu den 50ern) von der US-Ostküste oder das Moskauer Swing-Radio, siehe hier. (Selbst Ländchen wie Luxemburg und Andorra haben einen Sack voll Internetradios.) Viel Vergnügen und bis bald! :-)

PPS: Wie ich gerade der Besucherstatistik entnahm, schnellten in den letzten Tagen die Besucherzahlen in die Höhe, und zwar vornehmlich aus Rußland. Es ist mal wieder eine jener Wochen und Monate, in denen der Marterpfahl-Blog mehr russische als deutsche Leser zählt. Sicher sind darunter viele Hörer des Moskauer Swing-Radios - aber woher wußten die das, wo ich's doch gerade erst veröffentlicht habe? ;-) (Letzte 7 Tage: 502 russische Leser, 101 deutsche. So kraß war's noch nie ;-))

10.4.17

Marterpfahls Osterglocken: 10 neue Ebook-Titel und andere welterschütternde Neuigkeiten ...

Marterpfahls Osterüberraschung: 

 

Aktualisiert!

Frühling ist's, die Osterglocken sind schon fast wieder verblüht (heißen ja auch Märzbecher und nicht Aprilbecher), da könnte man(n) sich doch etwas luftiger kleiden, vielleicht mit einem Kleidchen? So vielleicht?:

Nicht nur selbstgefällig rumstehen, auch schön saubermachen! :-)







Nach Jahren waren mal wieder neue »Kleider« fällig, und so geht der älteste Marterpfahl-Titel nun mit diesem leicht meschuggenen, »psychedelischen« Cover als frischgebackenes Ebook ins Rennen, erhältlich nur bei (Amazon.de, 4,99 € - siehe hier).

Wie üblich auch bei anderen Anbietern erhältlich ist ein Frühlingsstrauß anderer Titel (alle zu 4,99 €): (Dauert leider noch ein Weilchen - technische Probleme)

Heike Ploew, Die Herren von Glenridge

Justine Rhett, Eine Nacht lang wirst du käuflich sein

Gerwalt, Sklavin am Ohio

dryade alna, Blackwater Island

Boris Cellar, Sklavenjäger

War da nicht noch was? Ach ja richtig, ich hatte versprochen, daß es auch endlich mal wieder neue Paperbacks gibt ... *rotwerd* Tja, die sind unter all den Ebooks vorläufig mal verschütt gegangen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, Sie, werte Leser, kennen ja den Marterpfahl Verlag, es kann sich nur noch um Jahre handeln :-) 

Doch wenn wir schon mal beim Ebooks-Machen sind, können wir auch gleich weitermachen, und zwar mit einer Neuausgabe von Torres' »Sklavenjagd«, exklusiv für Amazon-Leser. Tja, wenn Amazon schon die alte Ausgabe abgesägt hat, gerade als sie richtig erfolgreich wurde (bei anderen Anbietern ist sie als Ebook weiterhin erhältlich), dann kann man's ja mal mit einer Neuausgabe versuchen, neuer Titel, neues Bild:

Tomás de Torres, Sklavin lebenslang (nur bei Amazon.de, 4,99 €) (siehe hier)

Kleine Zigarettenpause bei der Sklavinnenjagd :-)






































Der Vorteil des Ebookmachens direkt bei Amazon ist, daß man sich die Konvertierungskosten, die z. B. bei Readbox für die verschiedenen Formate (Tolino, andere) und für das Reinstellen in andere Plattformen anfallen (ca. 140 Euro) sparen kann; dafür entfällt auch der Umsatz über diese anderen Plattformen (deren Anteil schwankt bei mir zwischen 25 und 40 %). Wenn nicht viele verkauft werden von einem Titel, ist das Wegfallen der Gebühr schon ein Argument. Und natürlich sollte man das nur mit Titeln machen, deren Cover nicht zu unkeusch ist ;-) - Der Nachteil ist natürlich, daß man sich noch mehr von dem dubiosen Riesenladen Amazon abhängig macht. Aber für »Langsamdreher« mit nicht zu unkeuschem Titelbild geht's vielleicht. Und wenn ich schon dabei war, konnte ich auch gleich weitermachen:


Folgende Marterpfahl-Titel sind jetzt als Amazon-Kindle-Ebook lieferbar (alle zu 4,99 €):

Molly Morgen, vom Macho zu Mädchen (mit neuem Cover): Siehe hier.

»Auch ich hab mir ein  neues Kleidchen verdient!« - Ja, denkste, Rotkäppchen, da mußt du noch fleißig dienen  ;-)
jaSMin Stepford, Ins Kleidchen gezwungen (siehe hier)

Gerwalt, Marie-Charlotte: Kerker, Ketten und Karibik (siehe hier)

Kennen wir uns nicht schon, Madame? - Ach was, so 'ne hübsche Lady kann man gar nicht oft genug bringen :-)


Wir werden sehen, wie sich das anläßt. Auf jeden Fall kämpft Amazon weiter mit harten Bandagen, von Readbox erhielt ich eine Rundmail, die Amazon vorwarf, sogar rückwirkend höhere Rabatte rausholen zu wollen, so nach dem Muster: »Wir haben einen Vertrag mit Gültigkeit bis zum 22.4.? Uns doch egal - wir wollen höhere Margen ab dem 1.1.«


Und nun zum gemütlichen Teil :-) :




Wer nicht nur SM lesen will, der kann über Ostern mal zu Die Getriebenen greifen, dem neuen Polit-Bestseller, der schildert, wie Mutti Merkel und die Ihren - halb zog man sie, halb sank sie hin - uns in einer Mischung aus Fahrlässigkeit und Gutmenschentum einen Schwall von mittelalterlich denkenden, kaum integrierbaren muslimischen Fundis beschert haben. Untermalen kann man das Ganze noch durch Inside Islam, das Buch, das untersucht, was in deutschen Moscheen so gepredigt wird, wenn die Kameras der Nichtmuslime abgeschaltet sind ...

Wie man uns die Drinks vermiesen will: Die Regierung gründet (vorerst nur in GB und Irland) gemeinnützige Antialkoholikervereine oder päppelt bestehende finanziell auf, die trommeln dann gegen Alkohol und für weitergehende Beschränkungen, und nach einigen Jahren gibt die Regierung dann dem vermeintlichen Volkswillen nach und reglementiert uns immer mehr. Das Rauchen hat sie schon von einem ganz normalen Alltagsverhalten in ein fast kriminelles, schändliches Verhalten umgedeutet und mit x Beschränkungen versehen, nun geht es wohl mit dem Alk denselben Weg. Näheres hier, mit guten weiterführenden Links. Ein schönes Zitat: »Es ist wenig überraschend, dass diese Truppe bibelwerfender Abstinenzler, prüder Prohibitionisten und verbohrter Corbynisten von der Regierungspartei fordert, der Reklame für den Suff den Garaus zu machen.« - Wenn es um einen Ausweg im wörtlichen Sinne geht, haben Autofahrer in Unterjesingen bei Tübingen den richtigen Riecher gehabt: Statt sich von Pförtnerampeln gängeln zu lassen und im Stau zu stehen, nutzten sie einen asphaltierten Landwirtschafts-Fahrweg als Ausweg, und als der dann durch Pfosten und Steine blockiert wurde, fuhren sie einfach drumherum und über den Acker, zum Entsetzen der Ortsvorsteherin und von Tübingens grünem OB Palmer, der das auf FB dokumentierte (wie zuvor schon das TAGBLATT):




Ein Hoch auf die Auswegfinder! :-)
Daß es bei den Klagen über Deutschlands zu viel qualmende Autos mehr darum geht, Deutschland und seiner Wirtschaft zu schaden als der Umwelt zu nützen, thematisiert Jan Fleischhauer auf SPON hier.  
Manche Ex-DDR-Dissidenten meinen, das Meinungsklima der Political Correctness sei heute schon fast wieder so stickig wie einst in der DDR, nur unter anderem Vorzeichen. Zumindest muß man sich angesichts der eher verschleiernden als enthüllenden Berichterstattung heutiger deutscher Medien wieder daran gewöhnen, zwischen den Zeilen zu lesen, siehe hier
Jetzt ist es gottlob Frühling, und wie üblich erfahren wir nachträglich, an welchem Wintertag die Energieversorgung in Deutschland kurz vorm Kollaps war. Es war diesmal der 24. Januar, siehe hier. Südaustralien ist schon einen Schritt weiter, da wurde das letzte Kohlekraftwerk schon abgeschaltet, und es gibt hie und da Blackouts, siehe hier. Die Südaustralier haben landesweit den teuersten und unsichersten Strom.
Nun ist der gemütliche Teil doch nicht so gemütlich geworden - ich wünsche trotzdem allen Lesern gemütliche und friedliche Ostern! :-)

7.3.17

Kerker rasselt klirrend mit den Ketten, Mode-Erscheinung Damenpoversohlen, Aufstand der Pizzaboten und Kirche des Bizeps - Neues im März 2017

Pereira, »Dschungelgefängnis«, als Ebook lieferbar!


Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Soeben habe ich nach der Lieferbarkeitsmeldung von Readbox meine (jetzt 21 Titel umfassende) Übersicht aller Marterpfahl-Ebooktitel um folgende neue Preziose erweitert:


- Neu im März 2017 (7.3.17):
Franco Pereira, Dschungelgefängnis, zum Inhalt hier, zu kaufen als Ebook für 4,99 € - hier bei Amazon.de, der Apple-Ibookstore.com zickt rum wg. Sex, und bei Barnes and Nobles find ich's noch nicht, bei KoboLibri (alias Ebook.de) und einem knappen Dutzend kleinerer Ebook-Shops - 

Neue Paperbacks wird im April der Osterhase bringen :-)


... und zum gemütlichen Teil des Abends :-) :


Auf Zeitgeisterjagd gehen kann man mit Matthias Heitmann auf Antenne Frankfurt - erfrischend klar gegen den Zeitgeist-Mainstream gebürstete Fünfminutensendungen; näheres hier.

Poversohlen im Damenkränzchen: »Was Frauen wirklich wollen« verspricht uns das »Spreeradio«  zu erzählen - falls wir das überhaupt wissen wollen ... Seit Shades of Grey II im Kino ist es nun offenbar vollends schick geworden, sich zum eigenen Vergnügen ein bißchen den Po versohlen zu lassen, ein Damenkränzchen diskutiert hier giggelnd darüber. (Denkt eigentlich noch jemand an den ursprünglichen Mr. Grey aus »Secretary«, x-mal glaubwürdiger als sein 50-Shades-Abklatsch?)













Meine Fresse! 100-Gulden-Schein mit Wilders' Visage! Ganz soweit ist es in Holland noch nicht, aber die Holländer beginnen immerhin schon mal zu prüfen, ob sie mit dem Euro wirklich richtig liegen, siehe hier
Der Aufstand der Pizzaboten greift um sich: Nach dem Wahlsieg von Alternativkandidaten der Kleingewerbler bei den IHK-Wahlen in Hamburg wittern jetzt auch anderswo diejenigen Morgenluft, die der Klüngelwirtschaft und den Zwangsbeiträgen ein Ende machen wollen. Ich muß gestehen, daß ich mich an den Kammerwahlen nie beteiligte - weil ich keinen der Kandidaten kannte und nicht wußte, wofür sie standen. Als lästig empfand ich die Zwangsbeiträge aber immer, lästig und nicht abschüttelbar wie die GEZ-Beiträge. Die GEZ heißt neuerdings »Beitragsservice«. Ein Service, der nur zum Schröpfen da ist, müßte eigentlich von Graf Dracula stammen, oder? Näheres über die IHK-Widerständler hier.
Weil Frauen kleiner, schwächer und dümmer seien als Männer, verdienten sie zu Recht weniger, findet ein polnischer EU-Abgeordneter; näheres hier.
Biertester muß man der Liste angenehmer Berufe noch hinzufügen - näheres siehe hier
Die Kirche des Bizeps trieb neulich in der Nähe meines neuen Fitneßstudios in Gestalt eines Aufklebers dezent Mission; auf FB hat sie schon Hunderttausende Anhänger, siehe hier.
Das war das Schlußwort - ich wünsche euch allen fröhliches Schwitzen! (Immer noch besser als Frösteln bei abgeschalteter Zentralheizung und zwei kleinen Elektro-Öfchen, wie ich momentan hier ;-) )

23.2.17

Marterpage runderneuert, Kerker kommt kaum in die Puschen, vorläufig verschollener Forscher in Afrika - Neues im Februar 2017

Was gibt's Neues im Februar 2017?:

- Die Website des Marterpfahl Verlags, lange Zeit eine Brache, erstrahlt endlich in neuem Glanze; hoffentlich funktioniert Wordpress auf Dauer besser als Joomla2 ...

- Franco Pereiras geile Dschungelknastphantasie sollte als Ebook am 22.2. erscheinen, alle Daten und Metadaten waren um den 15.2. ordnungsgemäß geliefert, doch als ich auf Amazon und anderswo vergeblich nach dem Titel in Ebookform suchte, sah ich im Login-Bereich von Readbox,  daß die Auslieferung für den 15.3. vorgesehen sei. Früher wäre das kein Problem gewesen, innerhalb einer Woche auszuliefern, aber okay, moderne Zeiten halt ... ;-) Offenbar wird alles immer formeller, rationeller, standardisierter - und lahmer ... Sorry ... (Dafür ist Amazon mal wieder komplett meschugge: listet die Version mit entschärftem Cover parallel zu der mit den nackten Tatsachen, und dann versucht auch noch einer mit einer vermeintlichen Rarität 55 Euro für eine gebrauchte Ausgabe abzustauben ;-) )


Wie im Januar, so gibt's auch im Februar wieder Vergriffenheiten:

Abschied nehmen heißt's von Simone Maresch, Apollonias Welt. Das Femdom-Opus über die unterirdische Parallelwelt der dominanten, sadistischen Frauen, in der es knackt und kriselt, hat sich über die Jahre passabel verkauft, ist jetzt aber irgendwie passé. Ist schon vergriffen (fast nix mehr da), nur die Meldung ans VLB fehlt noch, das Verzeichnis Lieferbarer Bücher.

Eine ganze Menge Restexemplare habe ich noch von dem alten Cagliostro-Lesebuch, aber da ich regulär fast nichts mehr verkaufe, nur noch für Centbeträge an irgendwelche Verramscher, kann ich den Eintrag im VLB gleich löschen, der kostet auf zehn Jahre 50 Euro, dafür müßte ich ja 250 Stück verramschen ;-). Der Titel war ein Lehrstück in Titelbenamsung. »Lesebuch« - das klingt nach Schul- und Pflichtlektüre. Ein Limonadehersteller, der sein Getränk »Pepsodont« oder »Eudicyl« oder so ähnlich medizinisch benamste, könnte auch gleich einpacken, egal wie gut sein Gebräu ist ;-)

Auch Die Schrift von Böttcher/Happ geht gar nimmer und wird von mir daher demnächst aus dem VLB genommen - ich bin mir aber sicher, dieser kühne Erforscher der matriarchalen Kulturen Afrikas wird gewiß noch mal wiederkehren! ;-)

Zum gemütlichen Teil des Abends, zur Unterhaltung!:











Die tollen Tage gehen auf ihren Höhepunkt zu. Toll sind die Mehreinnahmen durch die Mehrwertsteuererhöhung vor zehn Jahren von 16 auf 19 Prozent. Das ergab seitdem Mehreinnahmen für den Staat in Höhe von 275 Milliarden Euro, wie eine Anfrage der Linkspartei ergab, d. h., jeder Deutsche wurde seitdem um rund 3440 Euro zusätzlich geschröpft - genug für einen Gebrauchtwagen oder zwei schöne Reisen. Mehr z. B. hier. - Wenigstens scheint die alte Funktion des Faschings, das Winteraustreiben, heuer einigermaßen zu funktionieren: Es wird allmählich wärmer, die »Dunkelflaute« ist vorbei, d. h. der Zustand im Januar, wo Windstille und Nebel und Kälte für erhöhten Strombedarf sorgten, während Wind- und Solarkraft fast nichts produzierten; näheres u. a. hier. Ein Glück, daß wir noch ein paar konventionelle Kraftwerke haben. In Süddeutschland war der Januar zwar sonnig, aber um drei bis fünf Grad zu kalt, da hat der Klimawandel mal wieder ein Päuschen gemacht, und ich muß sehen, wie ich bei vorzeitig sich leerendem Öltank den Restwinter mit Radiatoren überbrücken kann, bis es wirklich Frühling wird. »Dunkelflaute« - den Ausdruck sollte man sich merken. »Alternativstromler überwintern / bei Dunkelheit mit kaltem Hintern.« ;-) - Total närrisch gemacht haben uns auch die Vegetarier und Veganer mit ihrem moralischen Überlegenheitsgetue. Dabei stellt sich jetzt heraus: Nur 4 % der Deutschen sind Vegetarier, die Veganer bleiben im Promillebereich - gemessen an dem Zeitgeist-Medienrummel um diese Sektierer könnte man meinen, 40 % seien Vegetarier. Sogar Freunde von mir fühlten sich bemüßigt, bei ihren Geburtstagsfeten extra was anzubieten für diese verschrobene Minisekte. Näheres u. a. hier. -

Steinbach im Abseits; Bild: BILD















Toll trieb es auch die CDU mit ihrer ausgetretenen Abgeordneten Steinbach: Noch hinter besuchenden Schulklassen wurde ihr im Bundestag ein extra Stuhl angeschraubt, »Katzentisch« kann man nicht mal sagen, es ist ja kein Tischchen da. Zum Fremdschämen! Näheres hier. - Noch toller trieb es die »Antifa« mit den Angestellten des Kölner Hotels Maritim: Die erhielten Todesdrohungen, weil das Hotel daran festhält, den AfD-Parteitag im April in seinen Räumlichkeiten stattfinden zu lassen; näheres hier. - Das ist übrigens die Signatur von Guy Verhofstadt, eines Berufs-Obereuropäers, diese paar meschugge wirkenden Kringel. - Bei einem internationalen Tennisturnier vertut sich der Vorsänger, nicht informiert über deutsche Befindlichkeiten, und schmettert voller Inbrunst »Deutschland über alles« statt »Einigkeit und Recht und Freiheit«, und es geschah, was Tucholsky schon so beschrieb: »Wenn jemand in Deutschland einen guten Witz macht, sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und ist beleidigt.« Näheres hier. Auf Youtube wurd's für keusche deutsche Hörer gleich wieder abgewürgt, da muß man schon die Ländereinstellungen ändern oder so ... Komplett närrisch eben. - Was ist der Traumjob im wahrsten Sinne des Wortes? Matratzentester, das stand für uns Kinder fest. Schokoladentester und  Strandtester (ebenda) sind aber auch nicht schlecht. - Wo sind wir hingekommen, wenn viele Japaner Sex eher als zusätzlichen Streß und Mühsal empfinden denn als Freude? Siehe hier. Kein Wunder, daß die so wenig Kinder haben! - Da lob ich mir »Miss Giggles« ... 






 






































... das treffliche Covergirl von »Ins Kleidchen gezwungen«, hier bei ihrer Interpretation von »Huch, ein Staubsauger!« (»Huch, ein Tannenzweig!« - beim Christbaumschmücken - hatten wir schon mal mit einem anderen Model.) - Hier ihr FB-Auftritt. Auch sie muß närrische Diskussionen ertragen, ob das alles feministisch und emanzipiert genug ist. - Ich verabschiede mich nun in den ernsten März, liebe Leser!

28.1.17

Dornröschen pennt wieder ein, gespankt und gepupt wird nimmer, Dschungelknast in Wartestellung, die Kälte weicht den tollen Tagen - Neues im Januar 2017

Die widerliche Kälte weicht wohltuender Wärme, wenigstens Milde, sogar schneller als gedacht - mein Plan, mir an einer Böblinger Natureislauffläche den letzten Glühwein dieses Winters zu genehmigen, schlug soeben fehl (27.1.). Die Glühweinbude war schon fort, die Eisfläche (erst vor vier Tagen freigegeben) wegen der heute schon auffällig milderen Temperaturen schon wieder gesperrt. Eigentlich gut so! Viel zu schnell hatte der Dauerfrost, an sich strahlend sonniger Bilderbuchwinter, meinen Öltank geleert, und auf Wintersportarten wie Eiskratzen, Türschloßenteisen und Schneeschippen (andere betreibe ich nicht) kann ich eh verzichten. Es wird wärmer, die Lebensgeister erwachen wieder - da erträgt man die Überhäufung mit liegengebliebener Büroarbeit, mit Buchführungs- und Steuerkram gleich viel leichter :-) - Dennoch: Vor Ostern wird es hier eben deswegen nicht viel Neues geben, sorry. 

Weichen müssen heuer auch allerlei in die Jahre gekommene Longseller.

Zu unseren aktuellen und demnächstigen Vergriffenheiten, den ersten seit Jahren:

Zum 1.1.2017 - Dornröschen fällt wieder in Schlaf - zumindest im deutschsprachigen Raum. Meine fünfjährige Lizenz lief im Sommer 2016 aus, die Lizenz zum Resteverkauf zu Silvester 2016. Mit leichter Verspätung werde ich nunmehr dem VLB die Vergriffenheit der drei Titel zum vergangenen Jahreswechsel melden, dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher. Es wird nicht die einzige bleiben: Tja, daran sind auch die Leser schuld. Wenn ich von allen drei Dornröschen-Bänden in einem Jahr nur noch 250 Stück verkaufe, lohnen sich die Kosten für eine fünfjährige Lizenzverlängerung (4500 Euro) einfach nicht mehr; und um die alte Dornröschen-Übersetzung nutzen zu können, mußte ich 2011 sogar noch mal extra fast 3800 Euro zahlen. Verkauft wurden in gut fünf Jahren aber gerade mal rund 3000 Stück von allen drei Bänden. Insgesamt war das »Dornröschen« für mich ein Nullsummenspiel.

Zum 1.4. - oder spätestens zu Ostern:

Antjes und Andreas' »Spanking - Lust und Leidenschaft« verabschiedet sich ebenfalls.  Mit über 5000 verkauften Exemplaren gehörte es zu den wackeren Umsatzträgern - Kunststück, es erschien ja auch im Frühjahr 2001, noch zu D-Mark-Zeiten, und heute ist nicht nur die D-Mark Vergangenheit, sondern auch die Zeit, wo man mit Spanking-Geschichten in Buchform noch viele Leser hinterm Ofen hervorlocken konnte. Heute bleiben sie hinter demselben sitzen und graben dort mit ihrem Laptop hunderte von Spankingstories aus'm Netz aus ...

»Schwarz auf Weiß« mochten's auch nie so recht viele haben, und so wird's Zeit, den so genannten Titel von Len'ssi auch endlich zum schwarzweißen Altpapier zu legen ... (»Welcher Europäer läßt sich schon gerne sagen, daß die Afrikaner besser ficken können?« kommentierte ein Bekannter die Erfolglosigkeit dieses Titels.)

»Unterm Pantoffel«, Teil II und III. Aus ist's mit der Weiberherrschaft bzw. mit deren Pantoffel, zumindest mit Band 2 und 3, von denen nur noch wenige Restexmplare vorhanden sind. Von Band I sind noch mehr Exemplare vorhanden, der bleibt vorerst, und es wird auch eine Neuauflage von Band I geben, sozusagen als Testband der SCHWARZEN SERIE - bis Ostern 2017. Die Trilogie war zwar nicht so erfolgreich, wie ich mir das erhofft hatte, aber immerhin - über 2000 Leser fanden die drei Bände insgesamt schon, das ist für unsereinen ja schon fast »Erfolg«.

Pampersboy, »Windeln, Stöckchen, strenge Gouvernanten« (auch noch ein Titel aus DM-Zeiten). Es hat sich nicht nur auspantoffelt (vorläufig jedenfalls), sondern auch ausgepüpert: »Windeln, Stöckchen, strenge Gouvernanten« hat sich rund 1200 Mal verkauft, und mittlerweile sind Verkäufe dieses Titels seltener als windellose Zwangsjackenträger - Zeit, den Titel einzustellen. Die Ebook-Ausgabe bleibt allerdings weiterhin im Programm.

Und was gibt's denn nu Neues?: Das Dschungelgefängnis von Pereira als Ebook - allerdings erst im Februar, sorry.  

So, das war das »Offizielle«, geh'n wir zum gemütlichen Teil des Abends über:

Empfehlung: Schweizer Jazzradio

Er gehört noch zu den besseren öffentlich-rechtlichen Radiosendern: der Deutschlandfunk. Werbefrei, informativ; immer noch findet man dort tiefschürfende, wenn auch - wie seit eh und je - etwas linkslastige Analysen und Hintergrundberichte. Manchmal nervt er allerdings auch, etwa wenn er minutenlang völlig unkritisch über die Klimaschutzpolitik Deutschlands berichtet. Warum soll sich jemand wie ich, der den Klimawandel nicht so dramatisch findet, eher begrüßenswert, so ein Gesülze antun? Oder wenn darüber berichtet wird, wie die Atommüll-Endlagerkommission sucht und sucht und sucht und dabei offenbar so sehr in irgendwelchen Salzstöcken feststeckt, daß sie noch gar nicht mitbekommen hat, daß es mittlerweile Atomkraftwerke neuen Typs gibt, die den Atommüll als Brennstoff nutzen können - und zurück bleibt nichts als nutzbare Energie und schwach strahlender Abfall ... Außerdem kann man natürlich bei Arbeiten wie Buchführung oder Manuskripte Korrektur lesen keinen anspruchsvollen Wortbeiträgen Aufmerksamkeit schenken. Doch was tun? Meine Suche nach Internetradios führte mich am Silvesterabend vom Norddeutschen Rundfunk (nur Popmusikgedudel) über Radio Liechtenstein (ebenso) zum Schweizer Jazzradio. »Music pure« - außer solchen gelegentlichen Stationsmeldungen auf deutsch, englisch, französisch, italienisch oder rätoromanisch unterbricht nichts den Fluß, ach, was sag ich: das Geplätscher von Jazz und Easy Listening, Soul und Blues und dergleichen, ideal als sanftes Hintergrundgeplätscher bei der Büro- und Bildschirmarbeit - oder abends zu einem guten Drink ... Auch jetzt gerade höre ich es. Über Links kann man sich zu x anderen, möglicherweise ähnlich hörenswerten Radios weiterhangeln. Hören Sie mal rein, verehrter Leser!


Der Neger der heutigen Zeit ...

... seien die Frauen, behaupteten einst Feministinnen. Ich habe eher den den Eindruck, die Neger der heutigen Zeit sind die pöhsen »Rechtspopulisten«, z. B. die, die gerade in Koblenz eine Konferenz abhalten. Manche von denen haben es so schwer, in einem örtlichen Hotel abzusteigen, wie ein Neger in den 20er Jahren in einem US-Hotel. Michael Klonovsky berichtet in seinen ACTA DIURNA vom 21.1.: 


»Gestern Abend Zaun- bzw. Nebentischgast beim Dinner der europäischen ›Rechtspopulisten‹ in Mainz. Die Begleitumstände sind bizarr und ein Beleg dafür, wie schnell die bürgerlichen Freiheiten in Demokratien preisgegeben werden können. Nicht weniger als acht Hotels von Koblenz bis Wiesbaden stornieren die Buchungen umgehend wieder, nachdem aus den naturgemäß von Mitgliedern der etablierten Parteien geführten Stadtverwaltungen Druck auf die Betreiber ausgeübt wurde, keinesfalls AfD-Mitglieder zu beherbergen (die Gäste vom Front National erleben parallel Ähnliches; während das Dinner bereits begonnen hat, sind manche von ihnen noch auf der Suche nach einer Bleibe für die Nacht). Die Hoteliers werden auf Mafia-Art erpresst; man droht ihnen mit Boykott, imageschädigenden Kampagnen, verschärften Wirtschaftsprüfungen und natürlich den unkontrollierbaren Protesten junger engagierter Empörter gegen Herbergen, die dem politischen Abschaum Obdach gewähren. Sobald ein Hotel die Buchung akzeptiert hat, läuft diese Maschine an. Sogar aus Brüssel trafen Informationen bei den Stadtoberen ein, welches Gästehaus sich zu versündigen drohte und schleunigst zivilgesellschaftlich bearbeitet werden müsse. Dort, wo das schweflige Detachement schließlich unterkommt, lautet der Handel, dass eine Tschandala wie Frauke Petry weder auf der Gästeliste noch irgendwo sichtbar im Haus auftauchen darf. Also Eingang durch die Tiefgarage, keineswegs durch die Lobby. Kein Restaurantbesuch, kein Frühstück. Deutschland 2017. Das demokratisch geläuterte Land, das auf sehr deutsche Weise aus seiner Geschichte gelernt hat. Wenn eines Tages wirklich alle Hoteliers zivilgesellschaftlich befügelt mitzuziehen gezwungen sind, können rechte Parteien nirgendwo mehr tagen, selbst wenn sie 49 Prozent der Wählerstimmen haben. Und diese Canaillen, die hier den Rechtsstaat und die Redefreiheit abräumen, behaupten, die Demokratie wäre nicht etwa durch, sondern ohne ihr sinistres Treiben bedroht.«

Auch gegen den Neujahrsempfang der Reutlinger AfD am 27.1. gab's empörte Proteste; eine Taktlosigkeit sei's, daß diese Partei gerade am Jahrestag der Auschwitz-Befreiung ihren Empfang veranstalte. Hä!? AfD und Auschwitz?? Ich glaube, wir befinden uns schon in der Übergangsphase zum närrischen Treiben der tollen Tage ...  

Nach Aschermittwoch lesen wir uns wieder, liebe Leser! (Oder vielleicht auf dem Höhepunkt der tollen Tage?)

19.12.16

Dezember 2016: TV-Roman »Wir müssen ein Mädchen aus Ihnen machen« - »Dschungelgefängnis« als Ebook - Neues Blogdesign u. v. m. - +Silvester-Nachtrag

Bevor ich's vergesse: Allen Lesern eine frohe und gesegnete Weihnacht und ein fröhliches Neujahrsfest!

Zum zweiten Mal in diesem Herbst erfaßt mich eine Grippe/heftige Erkältung, es ist im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen, nun bleibt noch mehr liegen als zuvor, auch die vielen ungeduldigen »Liebesbriefe« vom Finanzamt, aber vielleicht gelingt mir wenigstens, was ich mir - sozusagen als Weihnachtsgabe an die Leser - noch vorgenommen hatte:

»Wir müssen ein Mädchen aus Ihnen machen!« (9,99 €)

Ich weiß, es wird schon peinlich, ich bin schon »Ankündigungsminister«, aber im dritten Anlauf gelingt es vielleicht endlich, denn aller guten Dinge sind drei, und »was lange währt, wird endlich gut«: Band I - der Testband sozusagen - der SCHWARZEN SERIE.
»Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.« (Schiller, Tell)

 

Neugierig geworden? Noch ein wenig abwarten ... Dauert nimmer lange ;-)









»Dschungelgefängnis« als Ebook (4,99 €)

Gestern und heute (12.12.) gab ich die Daten an meinen Ebook-Dienstleister; wollen wir hoffen, daß es Franco Pereiras spannender Roman heuer noch in die Ebook-Läden schafft, denn die schließen (faule Bande!) ihre Pforten für Ebook-Neuerscheinungen schon am 16. Dezember. - Nein, geht leider nimmer. Das Anmeldungsprozedere ist anders und komplizierter geworden, aber vor Weihnachten kann der Titel sicher noch auf den Weg gebracht werden. [Nachtrag: Nein, dauert leider noch bis Januar 2017.] - Unten das Titelfoto; damit ich hier nicht 6 MB hochladen muß, eine knappere Version von der »Sklavenzentrale« mit Bild des Fotografen; auf dem Ebook-Cover werden, leider, leider, Balken Möpse und Muschi verdecken - so wollen's die keuschen Ami-Regeln von Amazon ebenso wie die Jugendschützer Bayerns, dieses deutschen Texas. Tjä ;-)

Verunstaltet, aber nicht so, wie's die modische Keuschheit gebeut


Aus 1000 mach 10.000

Na ja, nicht ganz, aber wenigstens fast 5.000. - Vor wenigen Wochen mußten meine Freunde eine ziemlich trüb-traurige Rundmail ertragen: Der Niedergang der »papierenen« Verkaufszahlen hatte mich lethargisch gemacht, vieles war über Sommer liegengeblieben, es gab technische Schwierigkeiten, die Frankfurter Buchmesse verlief enttäuschend, danach mußte ich Tage in einer Klinik verbringen (und das z. T. auch noch selbst bezahlen), kurz: Es reicht.

Doch »wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch«, das merkte ich schon Stunden nach jener Rundmail: Der Blick in die Ebook-Verkaufszahlen bot zumindest teilweise Trost.  Konnte ich noch vor einem Jahr gerade mal das 1000. verkaufte Ebook bejubeln, sind es jetzt schon über 4.000, und die Verlagseinnahmen aus Ebooks nähern sich der 10.000-Euro-Schwelle (seit Beginn der Ebook-Verkäufe Ende 2013). - Das Ebook »Vindicta« von Isabella Bach, das der ABW-Wissenschaftsverlag (kurios genug ;-) in Marterpfahl-Lizenz herausgab, hat seinen Weg sogar in den neuerdings Amazon und Tolino Paroli bietenden ALDI-Ebook-Laden gefunden.

Eine meiner Autorinnen mahnt mich: Viele ihrer Bekannten würden gern SM- oder speziell Marterpfahl-Erotika kaufen, wenn nur die Titel und Titelbilder dezenter wären, nicht so offensiv. Ich fürchte allerdings, die Zahl der Menschen ist größer, die auf der Suche nach SM-Titeln dezente Titel wie »Schleudergang« oder »Morgendunkel« glatt übersehen; das alte Dilemma. - Die Zeit der allzu offenherzigen Titelbilder ist sowieso vorbei, und ich habe einen hohen Preis dafür gezahlt: die Blockade meiner neuen Titelbilder bei Amazon.de (nachdem die Ärger mit dem bayrischen Jugendschutz gehabt hatten). Statt Bilder aus der Sklavenzentrale werden es in Zukunft wohl billigere, dezentere und dennoch erotische Bilder von Fotolia, 123rf und Shutterstock sein. Auch die Wikipedia kommt in Frage: Ich ließ mir vor Monaten mal ein, zwei Nachmittage Zeit, um alle einschlägigen Wikipedia-Stichwörter nach ausreichend großen, schönen und frei verwendbaren SM- und Fetischfotos zu durchforsten, und die Ausbeute war gar nicht so übel. (Andere sind allerdings auch schon auf die Idee gekommen ...) Bevor ich Schwierigkeiten mit dem bayrischen Jugendschutz oder mit Amazon oder gar mit beiden riskiere, weiche ich lieber auf dezentere Bilder aus, die noch dazu billiger sind ... 

Neues Blogdesign

»Hab es getragen sieben Jahr, kann es tragen nimmermehr.« - »Was?« - »Das Hemd.« - Ein alter Witz. Kein Witz ist der »Relaunch«, wie die Medienleute sagen, die Neugestaltung nicht nur dieses Blogs, sondern auch meiner zwei anderen. Nach Jahren wurde es Zeit, von dem allzu tristen Schwarz wegzukommen - für das ich mich einst entschieden hatte, weil bunte Bilder darauf besser leuchten. Es reicht ja, wenn die neue SCHWARZE SERIE schwarz daherkommt ... - Einige ältere Beiträge mit Hervorhebungen in Pastelltönen sind jetzt schwerer zu lesen, und natürlich kann ich sie nicht alle nachträglich umfärben, tut mir leid. Aber im großen und ganzen ist die Neugestaltung doch wohl einigermaßen wohltuend fürs Auge ;-)


Der Ayatollah und die Unterwäsche

Jahrelang war der Clip unter Verschluß, jetzt kann man ihn offenbar wieder frei ansehen, und er wird an x Stellen gezeigt: die Stelle aus »Rudis Tagesshow« von 1987, wo dem Ayatollah Chomeini die Damen-Dessous entgegengeworfen werden. Lesen Sie hier die Suchergebnisse - oder hier Artikel und Link.

Algerien und die Metastasen des islamistischen Krebsgeschwürs

"Die Leute, die islamkritisch sind, die sind ja nicht islamophob: Sondern sie sind nur gewaltophob, intolerantophob, sie sind homophobophob. Sie lehnen am Islam das ab, was wir ja auch hatten: die Frauenfeindlichkeit, die Intoleranz im Namen einer Weltanschauung. Und wir haben uns nun endlich mit größter Mühe davon getrennt - und nun wollen die Leute nicht, dass das unter dem Deckmantel der Religion wieder ins Land kommt."

Goldene Worte des ARD-Korrespondenten Schirmbeck, der miterlebt hat, wie sich das Land Algerien seit 1990 verändert hat: Von einem Land mit unverschleierten, auch schon mal im Bikini am Strand liegenden Frauen zu einem Land der Frömmler, das seine Frömmelei auch schon nach Paris und anderswohin zu exportieren beginnt, Gewaltdrohung gegen Kritiker und Unfromme inklusive. Mehr dazu hier

Über islamistische Gewaltdrohungen könnte auch Michael Redeker reden - ja, wenn er nur öffentlich aufträte. Kann er aber nimmer. Hier ein längeres, leider nicht verlinkbares Zitat aus Michael Klonovskys ACTA DIURNA über diesen Fall, der nun sein trauriges zehnjähriges »Jubiläum« feiern kann: 


Zehn Jahre lang untergetaucht - »die Peitsche der Islamisten«
 
»Die Macht der Gewohnheit, die den Ochsen sein Joch tragen lässt, vereint sich mit jener der Feigheit, die das Joch begrüßt, wenn nur die Peitsche schweigt und das Messer nicht gegen einen gewetzt wird. Diese beiden allzuirdischen, allzumenschlichen Regungen beenden schließlich die Rebellion und führen in die Duldung und in die Unterwerfung.

Am 19. September 2006 veröffentlichte der französische Philosoph Robert Redeker in der Tageszeitung Le Figaro den islamkritischen Artikel "Face aux intimidations islamistes, que doit faire le monde libre?" ("Was soll die freie Welt angesichts der islamistischen Einschüchterungsversuche tun?"), ein Beitrag zur Debatte um die Regensburger Rede von Benedikt XVI. Durch einen Kommentar im Fernsehsender al-Dschasira fanden Zitate aus dem Text Verbreitung in der islamischen Welt. In Ägypten und Tunesien wurde am Folgetag der Vertrieb des Figaro eingestellt, der Autor erhielt zahlreiche Morddrohungen. Auf einer Internetseite fand sich neben dem Mordaufruf und Redekers Konterfei ein Foto seines Hauses samt detaillierter Anfahrtsbeschreibung. Der Philosoph tauchte unter und verkaufte sein Haus. Seine Dozentenstellen an zwei Mittelschulen in Toulouse wurden ihm gekündigt; die Eltern hatten Angst, wenn er weiter ihre Kinder unterrichtete. Seither lebt Redeker unter Polizeischutz an verschiedenen geheim gehaltenen Orten in Südfrankreich. Seinen jüngeren Sohn schickte er ins Internat, der ältere entfernte sein Namensschild vom Briefkasten, die Tochter heiratete und trägt nicht mehr seinen Namen.

"Die Unterdrückung, die auf mir lastet, ist eine Unterdrückung neuer Art, gegen die der Staat kaum eine Handhabe hat", schrieb Redeker 2007 in einer Zeitschrift. "Eine Unterdrückung des dritten Jahrtausends, die noch nicht einmal einen Namen hat. Eine unsichtbare Freiheitsberaubung: Ich sehe weder meine Kerkermeister noch meine möglichen Mörder. Aber ich weiß, es gibt sie, und sie hindern mich effektiv daran, so zu leben wie meine Mitmenschen, wie vor dem Artikel im Figaro."

Bis heute lebt der Mann in diesem Modus, und er wird es wohl bis ans Ende seiner Tage tun müssen, wenn er nicht riskieren will, dass dieses Ende früher kommt, als die Natur es für ihn vorsieht. Als der Skandal noch frisch war, gab es eine Solidaritätserklärung französischer Intellektueller, doch inzwischen kümmert der Fall niemanden mehr, und selbst wenn er jemanden scherte, was sollte derjenige tun? Und welcher Öffentlichkeitsarbeiter verspürte angesichts von Redekers Schicksal nicht jenes gewisse Ochsenglück, welches eben darin besteht, dass man zwar das Joch spürt – ein derzeit noch lächerlich leichtes Joch gewisser Meinungsfreiheitseinschränkungen und Blasphemieverbote –, aber die Peitsche schweigt und die Messer nicht gegen einen selbst gewetzt werden?

Aus dem kommunistischen Russland stammte ein Witz, in dem sich Männer aus mehreren Ländern unterhalten, was Glück sei. "Whisky und Nancy", sagt der Ami, "Bordeaux und Chantal", sagt der Franzose, doch der Russe weiß: "Ihr habt ja keine Ahnung, was  Glück ist! Wirkliches Glück ist, wenn es nachts an deiner Wohnungstür klingelt, dort zwei Männer in Ledermänteln stehen und fragen: 'Sind Sie Iwanow?' und du antworten kannst: 'Nein, Iwanow wohnt eine Treppe höher.'«

Zitiert aus M. Klonovskys ACTA DIURNA vom 10.10.16; und hier die Wikipedia über Robert Redeker.

Und was schauen wir zu Weihnachten?


Weihnachten kommt immer so plötzlich, jedes Mal. Aber in wenigen Tagen ist es soweit. Eher unappetitlich Merkels Antideutschtum, als sie 2013 die Flagge wegwirft; immer wieder sehenswert ist der »Frauen-von-Stepford«-Film von 1975, hier in mehreren Varianten. - Eher weniger empfehlenswert sind die deutschen Staatsfunker, die in vielen Fällen eine einseitige Pro-Asyl-Politik propagieren, siehe diese Inhaltsangaben zu aktuellen Werken. Wenn ich gelegentlich mal im Internet ZDF oder ARD gucke, etwa klischeeträchtige Vorabendserien, denke ich oft »zum Abschalten!« - am besten für immer durch Gebührenverweigerung. -  Eine gute Analyse von Frau Merkels Politikstil liefert hier Volker Pispers.

Zum Abschluß hier noch was fürs Auge:

Typische Marterpfahl-Leserin über die Weihnachtszeit
Silvester-Nachtrag 2016

Aus meiner Silvesterrundmail an Freunde und Autoren:


Die Messe ist gesungen, the party is over, das Jahr 2016 ist fast vorbei.


Kein sonderlich gutes Jahr, leider. Der MARTERPFAHL konnte nur knapp 4550 (papierene) Bücher verkaufen, ca. 75 % dessen, was 2015 möglich war – und selbst wenn bei mir alles optimal gewesen wäre (Website, Kataloganmeldungen …) wären’s wohl kaum mehr als 5000 gewesen.

Man könnte glatt verzweifeln, wenn’s nicht die Ebooks gäbe. Ein unvollkommener Ausgleich, gewiß, sind sie doch viel billiger als die Paperbacks. Aber immerhin: Fast 3000 MARTERPFAHL-Ebooks wurden 2016 verkauft (2015 waren’s noch unter 1000). Und bald schon wird die Summe der Einnahmen seit Beginn der Ebook-Verkäufe Ende 2013 die 10.000-Euro-Schwelle überschreiten …

Somit wurden 2016 insgesamt rund 7500 »Einheiten« verkauft, darunter schon rund 40 % Ebooks.
 

 

29.10.16

55 Jahre Papstgaststätte, 28 Jahre Stammtisch Unser Huhn (S. U. H.) - Gedenkbriefmarke

So leuchtete sie einst:







... die Papstgaststätte


1959 wurde der heutige Busbahnhof und Europaplatz eingerichtet. Im Oktober 1961 fand die Neugestaltung ihren krönenden Abschluß in der Eröffnung der Parkgaststätte, einer »piekfeinen Angelegenheit«, wie das TAGBLATT begeistert berichtete, siehe hier.



1968 wurde die Parkgaststätte dem Theologie-Prof Ratzinger, dem späteren Wir-sind-Papst Benedikt XVI., zum Refugium vor dem wilden, rebellischen 68er-Zeitgeist. Auch spätere Besucher können bestätigen: Die nunmehrige Papstgaststätte wirkte wie aus der Zeit gefallen. Es gelang allerdings nie, sie unter den päpstlichen Schutz der Exterritorialität zu stellen und somit von der Drohung mit der Abrißbirne zu befreien.



»Goldene Zeiten« heißt sie jetzt, und als echter »Golden Ager« feiert sie in diesen Tagen ihren 55. Geburtstag – wer weiß, wie viele noch folgen werden –, und der halb so alte, in ihren Mauern Zuflucht gefunden habende Stammtisch Unser Huhn würdigt das denkwürdige Ereignis durch eine 70-Cent-Gedenkbriefmarke, die in Zehnerblöcken zum Selbstkostenpreis beim Marterpfahl Verlag Rüdiger Happ erhältlich ist. Im Laufe des Novembers wird sie erscheinen, mit einem weißen Rahmen um das im Anhang gezeigte Motiv.



Als nächstes Projekt des S. U. H. ist ein grundlegend neugestalteter Kneipenführer angedacht, der vielleicht passend zur Fastenzeit 2017 erscheinen könnte …



Oder vielleicht auch erst zur Fastenzeit 2018? Wird der S. U. H. dann wie einst die Klimbim-Familie bis zuletzt den Abrißbaggern getrotzt haben und sich dann, da sehr wirtschaftsfreundlich, durch alle Kneipen Tübingens getrunken haben?

Unsere Gebete haben offenbar schon gewirkt - wegen fehlender Planungskapazitäten wird der Umbau des Europaplatzes von 2017 auf 2019 verschoben!! :-) (Nachtrag 11.11.)


Nachtrag 20.11.: Seit einigen Tagen ist die Huhn-Briefmarke jetzt lieferbar! 7 Stück für 10 Euro, das liegt noch unter dem Selbstkostenpreis.

Die Zukunft wird es an den Tag bringen.




S. U. H. forever! :-)