30.12.17

»Jahresendfigur(en)« - passend zum Film »Voll verschleiert«

Gerade reingekommen von einer Leserin:































... und weil's so schön war, hier noch einige ältere Perlen:































So viel über den Zusammenhang von SM und iSlaM (=Unterwerfung) ... 




























Gleich und gleich gesellt sich gern ...






























»Wollt ein Ritter einmal schnackseln, 
mußt er aus der Rüstung kraxeln,
dabei ward ihm der Spaß verdorben,
drum sind sie heute ausgestorben« :-)
































Zurück zum Thema »Mutter« ... 




























Wollen wir hoffen, daß das Ganze nicht in einem Riesenfrust endet:



























Schönes, vergnügliches neues Jahr, liebe Leser!

25.12.17

Das Christkind ist da: 2 neue Ebooks (»Schleudergang« und »Fremde«), jede Menge Film und Musik ...


»Ich bin nur der geschäftsführende Weihnachtsmann«, behauptete der alte Knabe mit Rauschebart und Rotrock in einem Cartoon, den ich vorgestern sah, aber jetzt leider nicht mehr wiederfinde. Während alle aufs Christkind warteten, habe ich gestern und vorgestern schon die Bescherung vorbereitet: zwei neue Ebook-Titel, und zwar mit neuen Covern:


 Schleudergang


Das Model nennt sich »Victoria Vendetta«. Wow.






...
Immer auf der Jagd nach dem nächsten Glück, der jüngeren Geliebten, der strammeren Herrin, der willigeren Sklavin: in einem Berliner Waschsalon überkreuzen sich die Schicksale mehrerer solcher Glücksucher, und manche werden zu Herren, andere zu Sklaven, manche zu Gewinnern, andere zu Verlierern ... 

Zum Inhalt hier, zu kaufen gibt's das Ebook Anna Bunt, Schleudergang, für 4,99 € nur bei Amazon.de (*25.12.2017).  


Die Fremde
















... 
Einst war sie erfolgreich, nun hat sie Schreibblockaden und schafft es kaum noch, ihr Arbeitszimmer zu betreten (ja, das geht mir auch manchmal so). Doch dann entdeckt sie »die Fremde« in sich, und mit etwas Demut und Unterwerfung kommt sie wieder in die Spur ...
.
Zum Inhalt hier, zu kaufen gibt's das Ebook Kay Kolmar, Die Fremde, für 4,99 € nur bei Amazon.de (*25.12.2017).


Was gibt's sonst noch so?:
 

Zunächst einmal (ab 28.12.) die französische Filmkomödie »Voll verschleiert« (dank der französischen Filmtage in Tübingen konnte ich sie schon sehen), zu der ich in der SZ schrub:

Hier der Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=S4NKv9eY43g
 

Zum Inhalt u. a. hier: https://www.kino.de/film/voll-verschleiert-2017/
 

Und bevor jetzt wieder jemand fragt (wie schon bei "Jacky im Königreich der Frauen": www.sklavenzentrale.com/?act=f ... ntry=9123718& ), was das alles mit SM zu tun habe:
 
Ich finde die ganze orientalisch-islamische Welt mit ihren verschleierten Frauen, Machos, Auspeitschungen etc. zutiefst SMig. Natürlich ist das kein einvernehmlicher SM. Aber Futter für unsere Fantasien kann es trotzdem sein.

 

Viel Spaß mit dieser Filmkomödie!



Ohlala - Niqab und Pumps! Da bekommt man(n) gleich das richtige Muslima-Gefühl ...






















...

Und jetzt zu etwas ganz anderem:

Ein winziger chinesischer Junge (ich hielt ihn zunächst für ein Mädel) träumt davon, ein Superheld zu werden, und verwirklicht diesen Traum auch in gut 90 Minuten:

Trash vom Feinsten :-) 

Ein Steptänzer wartet auf seine Tanzpartnerin »Ginger« und träumt sich in die 30er Jahre, als die echte Ginger mit ihrem Fred cheek to cheek in heaven tanzte:

The text.

Damals trugen noch alle Hut:




Kennedy, ein passionierter Antihutträger, machte dann »Schluß mit den alten Hüten«, während die Kremlgarde noch in den 80er Jahren aussah wie in einem Film aus den 50er Jahren. Und so sähe es heute schlecht aus für ihn (wie auch aktuell für die Firma Borsalino, die mal wieder am Rande der Pleite steht):

Bogey 1939. Ich verstehe nicht, wie ein verantwortungsvoller Mann ohne Hut ausgehen kann :-)


...
Didi in der Ritterzeit muß man für 1,49 € kaufen, gratis gibt's das nicht - lohnt sich aber, finde ich. Nonsense vom feinsten :-) 

In »Riverdance« gibt's eine schöne Szene, wo die nach Amerika ausgewanderten Iren mit dem so ganz anderen, nämlich flachen und raumgreifenden Steptanz der Schwarzen konfrontiert werden, und die Schwarzen machen sich über das steifleinene Gehaben der Iren lustig und umgekehrt - siehe hier

In der Mutterstadt des Guiness-Rekordbuchs gelang es, die längste »Chorus Line« der Welt aufzustellen, mit Riverdance-Tänzern, siehe hier (haben Sie die »Pferde« bei 2:03 gesehen? :-)) (Das wird nur noch von den tanzenden Affen übertroffen :-))

Zum Glück ist der Winter bislang mild; falls es aber doch noch zu Schlittenfahrten reichen sollte: Helene Fischer gibt sich mächtig Mühe, Ella Fitzgerald kommt deutlich lässiger und lockerer rüber :-)

Und jetzt zu etwas Errrrnsterem :-) : Ich habe kürzlich einem Freund eine 1959er Werner-Krauß-Schallplatte mit der Verteidigungsrede des Sokrates ausgeliehen, aber den (hörenswerten) Text, den ich als 13jähriger zeitweise auswendig konnte, so fasziniert war ich von ihm, gibt es auch schon auf Youtube, siehe hier.

Das wird nur noch von Yma Sumac übertroffen. Wenn die losträllert, kommt der Kronleuchter runter :-)

Ich wünsche allen Lesern frohe Restweihnachten, ein frohes neues Jahr - und damit over and out bis wahrscheinlich zu den tollen Tagen im Fasching :-)

4.12.17

Ebook »Flitterwochen mit dem Rohrstock«, 'ne Ausstellung und viel, viel Theater ...


Kein neues Posting ohne Neuerscheinung, das ist unser Grundsatz, um uns vor übermäßiger Geschwätzigkeit zu bewahren, und so ist es auch diesmal:

Alles Ton in Ton: Das Brautkleid, die Striemen auf dem Brautpo ... :-)





























Als Taschenbuch gibt's die »Flitterwochen mit dem Rohrstock« schon länger, nun wird es sie passend zum  Nikolausfeste (*5.12.2017) auch als Ebook geben, erhältlich nur bei Amazon.de, siehe hier, für 4,99 €. Beim Brautpaar handelt es sich übrigens um das erste transsexuelle Brautpaar Ecuadors, d. h., die Braut war früher einmal ein Mann, der Bräutigam einst eine Frau. Fesch sehen sie aus - daran sollte sich die singende Wienerwurst (Conchita Wurst) ein Beispiel nehmen! ;-)

»Passion«-Messe in Hamburg - Leiden und Leidenschaft ...

Stockfinster lagen sie da bei abgeschalteter Straßenbeleuchtung auf sattgrünem Rasen zwischen alten Bäumen, die roten Backsteinhäuser eines Dörfchens ca. 40 km östlich von Hamburg, knapp westlich der einstigen Zonengrenze, in einer völlig flachen Landschaft mit meist schnurgeraden Straßen. Kurz nach 11 war's, und über 11 Stunden hatte mich die Fahrt über mehr als 700 km gekostet mit Staus und Dutzenden von Baustellen, und endlich war ich bei meiner Gastgeberin angelangt, die auch Zimmer z. B. an ukrainische Arbeiter auf Montage vermietet - oder an Wanderer auf dem »grünen Band«, der einstigen Grenze zwischen Ost und West.
Wäre nicht ihre Einladung gewesen, mich mit ein paar Dutzend flagellantischen Büchern an ihrem Spankers-Delight-Stand zu beteiligen, ich wäre gar nicht gekommen. Außer Spesen nicht viel gewesen war mein Fazit nach einigen Buchmessenauftritten als Aussteller in Frankfurt und Leipzig gewesen. Es ist zwar ganz interessant, und man kann den einen oder anderen Kontakt knüpfen, aber summa summarum ist der Aufwand weit höher als der Ertrag. Doch wenn's nichts kostet außer Benzingeld und etwas Zeit, dann kann man sowas schon mal mitnehmen.
Und so rollten wir am Freitagvormittag (17.11.) im Transporter meiner Gastgeberin mitsamt 400 »Spanker's Delight«-Spielen gen Hamburg zur »Passion« mit der passenden Adresse »Modering 1«. Sie hatte alle noch vorhandenen Exemplare mitgenommen, um beeindruckende Stapel aufbauen zu können. Das taten wir mit beeindruckender Mühe ... 
Wie soll man so eine Messe beschreiben? Eine turnhallengroße Fläche im Erdgeschoß, eine ebensolche im Obergeschoß. Eine eindrucksvolle Zusammenballung von edelsten, teuersten Latex-, Leder-, Lack- und Stahlklamotten, Keuschheitsgürteln, »Toys«, d. h. Dildos, Ketten, Seilen, Korsetts, Korsagen, Schuhen - einfach alles, was eines Fetischisten und SMers Herz begehrt oder begehren könnte ...
Manche (insbesondere weibliche) Gäste waren so fesch aufgebrezelt, daß sie die Ausstellungsstücke glatt als Augenweide übertrafen, andere (insbesondere männliche) Gäste allerdings wirkten so, als seien sie gerade zerknittert dem Bette entstiegen ... 
Ich erlöste gerade genug, um das Benzingeld wieder reinzukriegen (wenn man gemächlich und sparsam fährt), und ich hörte einen Klamottenhändler beim Abbau zu einem anderen sagen: »Na, seid ihr auch nichts losgeworden?«
Direkt vis-à-vis von uns waren die SCHLAGZEILEN, die seit Jahren von einem Zeitschriften- und Buchverlag zu einem Gemischtwarenladen mutiert sind, bestens vernetzt in der Szene. Schräg gegenüber der belgische Keuschheitsgürtelmacher Walter Goethals mit seiner African Queen-Ehefrau, die staubsaugend eher wie ein verschüchtertes schwarzes Dienstmädel wirkte; bis auf die Anfangsstunden lief er die ganze Zeit mit einem KG und sonst nichts herum ... 
Auch viele Gäste gefielen sich (und meist auch anderen) in freizügigen Outfits. Es war gut geheizt, und fotografieren war verboten ...
Auch die Sklavenzentrale war mit einem Stand vertreten - der aber außer einem PC, einem Schild und zwei, drei Leuten nichts enthielt. Ich hab ja auch nichts mit denen zu besprechen, dachte ich. Leider wußte ich zum Zeitpunkt meiner Abreise noch nicht, daß die SZ einen kleinen Anschlag auf die gelisteten Stammtische vorhatte: Wer den Treffpunkt nicht öffentlich bekanntmachen wollte (wie der von mir frequentierte Stammtisch), der sollte zum 1.12.2017 von der Liste der öffentlichen SZ-Stammtische getilgt werden. Und da erboste sich der Leiter unseres Stammis zu Recht und trat einen 450-Antworten-Thread los, sichtlich einen Nerv treffend:
Stammis vor der Löschung?
Ganz so schlimm wurd's dann doch nicht, aber ich hätte den SZlern auf der Messe doch noch mal ins Gewissen reden sollen, wenn ich gewußt hätte, was die vorhaben ...
Am Samstagabend gab's nach 10 Stunden Beine-in-den-Bauch-stehen oder Sich-den-Hintern-Plattsitzen ab 21 Uhr noch 'ne SM-Party für die ganz Hartgesottenen und Unentwegten, also nicht für uns ... 
Ab und zu gab es leider laute Musikbeschallung, auch mit Hardrock oder Techno, meistens bis jemand bei der Messeleitung meckerte. Danach war dann für ein Stündchen Ruhe. Auf der Bühne im Obergeschoß fanden allerlei Darbietungen statt, z. B. von der feschen Fesslerin (»Riggerin«) Hera Delgado, die auch einen Stand auf der Messe hatte (hier ihre Videos, nicht nur zur Messe, und hier ihr Auftritt in der Wikipedia).

Von der feschen Hera läßt man(n) sich gerne fesseln ... 


 





















»Es freut mich, daß ihr, liebe SM-Gemeinde, so zahlreich an diesem Sonntagmittag erschienen seid. Laßt uns zum Wort zum Sonntag schreiten.« So wollte ich die Lesung einer meiner selbstgeschriebenen Kurzgeschichten einleiten und anschließend meinen rosa Glitzerhut zur Kollekte rumgehen lassen - es kam aber keiner. Zu spät in den Terminkalender reingeflickt und kaum beworben war die Veranstaltung ... 
Als ich einige Zeit später sah, daß die Angestellten des Restaurants den Rinderbraten mit Rotkohl und Klößen lieber selber aßen, als ihn Gästen aufzutischen, wußte ich: Das Ende ist nahe ... 
Endlich war es Sonntag, 16 Uhr; 25 Stunden im Dienste des Buches, gut halb so viel wie bei der Frankfurter Buchmesse, waren vorüber. Abbau und Einladen in den Transporter, und um 16.40 Uhr waren wir unterwegs »heimwärts«, rechtschaffen müde.
Früh zu Bett gegangen, nach Mitternacht aufgewacht und getan, was ich zu Hause mangels Gerät nicht tun kann: fernsehen. Es kam die Absage von Christian Lindner an die nicht enden wollende Jamaica-Quälerei. »Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren. Auf Wiedersehen.« Chapeau! Eine gute Nachricht! Der gute Christian hat offensichtlich gelernt, sich nicht verbiegen zu lassen, nicht von den Grünen und nicht von Mutti Merkel.
Die Londoner Domina Lindi St. Clair erzählte mal, zu ihr seien viele konservative Hinterbänkler gekommen; etliche von denen wünschten, sie, die Domina, solle vor der Züchtigung eine Gummimaske mit den Zügen von Margaret Thatcher aufsetzen. Einige wollten auch mit einer Thatcher-artigen Handtasche eins übergezogen bekommen, wahrscheinlich derselben, die sie stets auf den Tisch von EU-Konferenzen auf den Tisch donnerte mit den Worten: »I want my money back!« - Bei der eisernen Lady kann ich so was verstehen, daß die Männer beeindruckt sind, gegenüber Mutti Merkel wäre so was völlig unwürdig ... Hier Lindners voller Wortlaut.


  
Merkel wird öfter als Domina dargestellt als Thatcher, und das dürfte ...


















... wohl am Euro liegen. Ohne Euro weniger Konfliktpotential.

















Und jetzt zu etwas ganz anderem ;-) :

Auch ganz nett: Tortenmesse in denselben Messehallen - auch mit süßen Stückchen ... :-)



Am Montagmorgen mit meiner Gastgeberin noch das Gartenschläger-Eck besichtigt: Die DDR-Grenze machte hier einen Knick, und Herr Gartenschläger starb, von den Kugeln von DDR-Grenzern durchsiebt, beim Versuch, DDR-Selbstschußanlagen abzubauen, siehe dieses Video.
Hier die geknickte Grenze:

Wenn's Heidekraut blüht, wird aus dem grünen Band ein rotes ...

 



















Weiterfahrt zu Verwandten bei Wolfsburg. Am Dienstag bei tristem, aber wenigstens mildem Regenwetter über Magdeburg-Halle-Suhl-Schweinfurt-Würzberg heimwärts, 10 Stunden lang. Im Thüringer Wald lag Schneematsch, aber wenigstens führte eine bestimmte Tankstelle noch die gute Bockwurst zu 1,80 € und den Mayonnaise-Kartoffelsalat ... ;-)
... und der fröhliche Tagesausklang war gesichert beim Tübinger Stammtisch Unser Huhn in der Papstgaststätte:

Halleluja - ein Wunder! Jeden Dienstag aufs neue!




















...

30 Stunden Üben für 3 Minuten Tanzen:
So ein Theater - einmal von der Bühnenperspektive aus


Blick von der Bühnenperspektive aus, nur daß das Publikum im Dunkeln sitzt und nur schemenhaft zu erahnen ist ...


Schon seit Jahren frequentiere ich den gleichen VHS-Steptanzkurs; Astaires sind wir alle nicht geworden, aber immerhin zweimal traten wir öffentlich auf, und diesmal, das dritte Mal, sollte es sogar im LTT sein, im Landestheater Tübingen, im Rahmen einer Anti-Aids-Benefizgala.
Schon die Ankündigung verschreckte einige: »Ich mach nicht mit!« Wir anderen wurden von Unruhe angesteckt. Nur noch x Wochen, und so vieles muß noch eingeübt werden, bis es sitzt, sitzt, sitzt ... Was für Klamotten? Was für eine Aufstellung auf der Bühne?
Wir trugen Schwarz, die Frauen mit roten Tüchern um die Hüften (»Beim Vormarsch braucht es rote Tücher, das wußte schon der Marschall Blücher« - nein, das ist albern). Ich entschied mich für einen rosa Glitzerhut und eine ebensolche Krawatte, mein einziger männlicher Mitstreiter begnügte sich mit einer roten Krawatte. 
Schon das LTT mal von innen und so quasi von hinten zu sehen war reizvoll. Ein verwinkeltes Gebäude mit allerlei Treppen und Gängen (schlimmer war's nur ca. 1980 beim Reutlinger Generalanzeiger) und mit einer Probebühne, die wir für letzte Übungen nutzten. Dazwischen entweder die Stepschuhe ausziehen oder ganz sacht auftreten, damit man's im Zuschauerraum nicht hört ...  
Schließlich saßen wir hinter der Bühne und hörten über Lautsprecher den Kabarettisten »zwei Nummern vor uns«. Ich dachte mir die ganze Zeit: Das hört sich an wie die Stimme von Martin Betz vom Stammtisch Unser Huhn, aber das kann doch wohl nicht sein ... Er war es. Kurz darauf saß er neben mir, schweißgebadet. (Er hatte seinen Auftritt vorher auch mal erwähnt, aber ich hatte es vergessen.)
Und diese Teilnehmerin vom anderen Stepkurs (wir waren aus zwei Gruppen gemischt) war mir zu Recht auch bekannt vorgekommen: Es war S. B. vom Tübinger Verlag Klöpfer & Meyer, der auf der Frankfurter Buchmesse 2009 dafür gesorgt hatte, daß unser Verlag (Marterpfahl) umziehen mußte, weg von Klöpfers Stand - und dafür die Standmiete erlassen bekam :-) (Sadomaso-Literatur als direkter Nachbar sei der Verlegersgattin unerträglich gewesen, sie habe sich furchtbar aufgeregt ;-)
Und dann war es auch schon Zeit für unseren Auftritt, den ersten nach der Pause. Einmarsch mit Tanzschritten, ohne Musik, dann weiter mit Robbie Williams, Straighten up and fly right, und nach drei Minuten war schon wieder alles vorbei. Applaus und Abgang.

Schlußakkord und »Schlußklatsch« - sekundengenau; ich mit Hut. (Bild: hjfux)


Bei Sekt und Buffet verfolgten wir auf einem Monitor die Auftritte nach uns, z. B. die atemberaubende Seilspringertruppe Team Jamm - »Weltniveau« hätte man in der DDR gesagt. Weltklasse.
Dann noch einmal alle Mitwirkenden dieses Abends auf die Bühne und artig verbeugen und Schlußapplaus und noch ein halbes Stündchen im LTT-Lokal abhängen.
Und schon hat unsere Lehrerin Blut geleckt: Vielleicht könnten wir die Choreographie bei den Tübinger Literaturtagen noch mal bringen, damit sich das Lernen auch gelohnt hat? Und vielleicht noch eine neue, eine zweite ...?
Wir bleiben am Ball - oder besser in den Stepschuhen :-)

Es bleibt dabei: Heiraten ist eine umwerfende Erfahrung :-) :

(Daily Mail)

Bildunterschrift: „MARKLE, Philip, dear. MEGHAN MARKLE! Harry’s not marrying Angela Merkel!“ (... und die Hunde sehen wie Schlummerrollen aus ;-) )


Damit amen, over and out :-)

15.10.17

»Küssen kostet extra«, »Wir müssen ein Mädchen aus Ihnen machen« - Oktober 2017


Oktober ist's, die Blätter fallen, ebenso auch die Hüllen beim »ältesten Gewerbe der Welt«:

Nix extra kost' dies Ebook, nur die üblichen 4,99 € :-)



Auch der zweite Band mit lorelays Wiener Schlampengeschichten ist jetzt als Kindle-Ebook lieferbar, also ausschließlich bei Amazon.de, siehe hier. Wie üblich für 4,99 €.

Die Paperback-Fassung gibt's bis auf weiteres nur hier direkt beim Verlag.

Hurra! Es ist vollbracht!:-)

Was lange währt, wird endlich gut: Nach locker anderthalb Jahren Verzögerung ist nun Band I der Schwarzen Serie endlich lieferbar:

Band I der alten »Weiberherrschaft« ist der Testband der neuen ...




























... Schwarzen Serie. Gestriemte Pos, berockte Knaben - viel buntes Vergnügen!










»Wir müssen ein Mädchen aus Ihnen machen« ist eine Neuauflage des ersten (von drei) Teils des Klassikers Die Weiberherrschaft / Unterm Pantoffel. Vorläufig nur bei Amazon.de für 9,99 €. Näheres siehe hier.

Ab Januar 2018 wird es dann jeden Monat einen neuen Schwarze-Serie-Band geben, und die werden eines Tages auch außerhalb Amazons zum Verkauf kommen

Frankfurter Buchmesse war ja auch noch ... 

... aber außer Spesen nix gewesen. Gegen 9 am Morgen fuhr ich los, und gegen 10 am Abend war ich wieder in Tübingen. Das Bilderbuch-Spätsommerwetter mit bis über 25 Grad war noch das Beste. Überall Gedrängel und Geschubse, im sonnigen Innenhof 50 m lange Schlangen vor den Würstelbuden, an den Verlagsständen alter Bekannter waren unbekannte Gesichter, und eine Bondagevorführung am Stand der Autorin »Lisa Skydla« war so umlagert, daß man kaum was sah. Das galt auch für die Stände von Edition Antaios und Manuscriptum: Umlagert, viel Security, Störer, Vandalismus, Bücherklau über Nacht ...  Keine Chance für den nicht zur engeren Gefolgschaft Gehörigen, am nettesten Programmpunkt um 18 Uhr teilzunehmen, am »allgemeinen Umtrunk«. Da leerte ich lieber einen auf eigene Faust im Minimarkt (Halle 4.0) gekauften Piccolo und ging noch vor dem Schlußgong wieder zu meinem Auto, das ich wie üblich im Büroviertel nordöstlich der Messe geparkt hatte, gratis. Ente, Knödel und Rotkohl schmeckten in der Tübinger Hendlburg erst recht ...  

Über Nacht geplünderter Antaios-Buchmessenstand :-(

Ansonsten kann's einem noch heiß werden: Bilderbuchsonnenschein und bis zu 26 Grad momentan ...
Man kann momentan noch bei offenem Fenster sitzen, aber der Herbst bricht sich bestimmt bald wieder Bahn:

Der Winter ist nimmer fern ...























Weißt du nicht mehr weita, dann rett dich nach Jamaica! Herbstlich wird's, die wüsten Winde wehen, da muß man sich beizeiten vor dem drohenden Winter in einen heimeligen Hafen retten, wie es hier unsere Kanzlerin versucht, auf den letzten ihr verbliebenen Resten des Wählervertrauens das letzte warme Zufluchtsplätzchen in Reichweite ansteuernd: 









Ein Hoch auf Hefners Hedonisten-Hülle! Hugh Hefner ist tot. Mit 91 starb der Gründer und langjährige Leiter des PLAYBOY, und hoffentlich im Himmel (statt in der Hölle) ist ihm nun ein Plätzchen in seinem Lieblingsgewand sicher: im Bademantel. War er in seinen früheren Jahren ständig am Rotieren, um den PLAYBOY ins Laufen zu bringen, so konnte er später eine ruhige Kugel schieben - und zahllose Nummern noch dazu ... Tagelang schlunzte er einfach so im Bademantel umher, schnell zu allem bereit: Cocktails schlürfen, lesen, lieben ... Siehe hier. Ganz so weit gebracht hab ich's noch nicht, aber im Bademantel am PC sitzen und arbeiten, das kann ich auch schon - jetzt gerade zum Beispiel ... - Die Mey-Werbedamen oben und unten haben's auch nicht nötig, sich groß in Schale zu werfen, die kleine schwarze genügt durchaus:     



Unsere Bücher sind natürlich immer spitze, das hätte Hefner gewiß genauso gesehen ;-) - Ciao bis November!


























25.9.17

Frühbucher: Urlaub auf dem Pony(girl)hof - 9/17: 3 neue Ebooks


Hallo, liebe Leser,

die großen Ferien sind vorbei, auch in Bayern, wo man die Sommerferien gerne in den Frühherbst legt. Da sollte man gleich an die nächste Urlaubsreise denken und früh buchen, um zu sparen - z. B. bei Reiterferien auf einem Pony(girl)hof:

Hans-Peter Lepper, Der letzte Schliff: Das Internat in den Reben (Teil I), als Ebook jetzt nur bei Amazon.de lieferbar, für 4,99 €, siehe hier.

Auch den zweiten Teil des Internats gibt's jetzt als Ebook: 

Hans-Peter Lepper, Der letzte Schliff: Aussenstelle Le Roselet (Teil II), nur bei Amazon.de für 4,99 €, siehe hier.

Um das Trio voll zu machen, gibt's jetzt auch unser erstes Ponygirlbuch als Ebook - mit neuem Cover:













Cagliostro u. a., Zucker und Peitsche für Barbara, nur bei Amazon.de für 4,99 € als Ebook, siehe hier.

Seltsam: Es scheint die Amazon-Fuzzis wenig zu scheren, was ich in der Anmeldung an literarischen Kategorien reinschreibe, sie sortieren es einfach nach Gutdünken ein, nach wahrscheinlich nur sekundenkurzer - schnell, schnell! - Begutachtung. (Jeder von diesen Arvato-Facebook-Zensoren in Berlin muß pro Arbeitstag 2000 Fälle begutachten und entscheiden! Siehe hier, und bei Amazon wird's nicht anders sein.) »Schliff II« wird von Amazon willkürlich einsortiert als:
Man beachte die erfreulich hohe Plazierung. Die ist immerhin erfreulich, auch wenn sonst alles Willkür ist. - »Schliff I« wiederum ist für Amazon ein ...

»Zucker und Peitsche für Barbara«: Da führt (noch) kein Link von der Paperback-Ausgabe zur Kindle-Ausgabe (ebensowenig wie bei den zwei obigen Titeln), und wenn man das Ebook sucht, heißt es »unter Körperpflege nichts gefunden«. Weiß gar nimmer, wie ich's doch noch fand (5 Käufer immerhin fanden's auch schon). Jetzt mußte ich mit dem Verlaufsordner arbeiten, sonst hätte ich Barbara gar nimmer wiedergefunden ;-) - Die Barbara ist für die Amazonianer:




Wie viele Ebook-Titel gibt's mittlerweile eigentlich vom Marterpfahl Verlag? So um die drei Dutzend sind es mit den neuesten wohl mittlerweile ...


Im Dezember 2013 begann der Marterpfahl Verlag Ebooks herauszubringen. Anteil an den verkauften Marterpfahl-Büchern: 2013: 0,2 %. 2014: 1,8 %. 2015: 14 %. 2016: 41 %. 2017: vielleicht 80 %? Auf einmal nehmen Kunden bestimmte Titel als Thriller wahr, nicht mehr nur als SM-Bücher, und auf einmal läuft's, wie es in einer Nische (SM) eben niemals laufen kann, nur im Hauptstrom (Mainstream), wie einst mit »Sex für Fortgeschrittene« und »Onanieren für Profis«. »Fert unda, non regitur« war Bismarcks Wahlspruch: »Die Welle trägt, aber sie wird nicht regiert.« Man kann als Politiker die mächtigen Zeitströmungen nicht lenken, man kann sie höchstens erkennen und sich von ihnen mit etwas Geschick ins gewünschte Ziel tragen lassen, und sei es ein widerliches wie ein islamistischer Staat: »Die Demokratie ist der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind« (Erdogan 1999).
Oder als Verleger: Auf dem Hauptstrom des Geldverdienens kann man nur surfen, wenn man Mainstream-Titel fürs Massenpublikum anbietet;  der Marterpfahl Verlag wird zu einem Ebook-Verlag mit angehängter kleiner Papierabteilung, und ich genieße vergnügt, daß es wieder aufwärts geht :-) - und nicht so wie dem Machwerk unseres Bundesjustizministerleins (wir berichteten, und ich danke den Acta Diurna vom 19.9. für das vergnügliche Bild):

1 Maas für 1 Groschen; 109,5 Maas = 1 Wies'n-Maß :-)


















***
Im Freibad (Mössingen und Tübingen) war letzten Sonntag (17.9.) »Ausbaden«, d. h. letzter Badetag mit freiem Eintritt. Das nutzte ich, um nach ein, zwei Bahnen durchs Schwimmbecken ausgiebig heiß zu duschen, denn hier zu Hause muß ich mit Heizung und Warmwasser warten, bis mir Anfang Oktober wieder neues Heizöl geliefert wird, so vorbildlich ökologisch (und ökonomisch) bin ich. Hoffentlich reichen die 2000 Liter bis Ostern 2018. Dieses Jahr hat es ja nicht geklappt; wegen des arschkalten Januars, hier in Süddeutschland, vor allem in Bayern, drei bis fünf Grad unter dem langjährigen Mittel, ging das Öl nicht erst zu Ostern, sondern schon Anfang März zur Neige, und so ging's anderen auch. Hach ja - seit dem Gerede über den Klimawandel versuche ich jedes Jahr dasselbe, nämlich vom 1. Mai bis zum 3. Oktober ohne Heizung (und oft auch ohne Heißwasser) auszukommen - und selten habe ich im sogenannten Sommerhalbjahr so gefroren wie seit diesem Entschluß, vor allem im Mai und September (sind eben keine Sommermonate), gerade sitze ich am Rechner, und es sind trotz Sonnenschein draußen nur 13,5 °C hier im Zimmer, ich sitze hier im dicken Bademantel ...

Immer fit bleiben! :-)



























Zum gemütlichen Teil:

Ja, gemütlich können wir's uns jetzt machen, es wird ja herbstlich, und es fröstelt einen um so mehr, wenn man noch einmal Revue passieren läßt, was der Bundestag alles Ende Juni vor der Sommerpause beschlossen hat: Mit großem Tamtam und voller Besetzung wurde die »Gewissensentscheidung Ehe für alle« zelebriert, mit vielleicht einem Zehntel der Abgeordneten und in Abwesenheit der Fernsehkameras das freiheitseinschränkende Maas'sche Netzwerkschnüffel- und -zensurgesetz, und schon am 23. Juni waren die letzten Reste des Bankgeheimnisses, des seit 2011 schon immer mehr durchlöcherten, abgeräumt worden, auf daß die Kontoschnüffelei neue Höchststände erreichen möge - Prost Mahlzeit, liebe Leser! Da möchte man doch gleich wieder verreisen:

Schöne Ausblicke auf San Francisco hat man hier in diesem Auszug aus Dark Passage (»Das unbekannte Gesicht«); an dieser Kreuzung stand und mit dieser Tram fuhr ich auch mal, 2007, 60 Jahre nach Bogey. Und wieder einmal ist die Filmmusik der deutschen Fassung, angelehnt an die der deutschen Fassung von Tote schlafen fest, eine ganz andere als die der US-Originalfassung, das merkte ich jetzt erst. - Bekannt ist das ja beim Malteserfalken: Hier der Musikvergleich. - Interessant auch der Synchronvergleich DDR-BRD bei Stadt in Angst, siehe hier. -  Interessant auch dieser Synchronvergleich von Berüchtigt, siehe hier. 1951 glaubte man dem deutschen Publikum eine Antinazi-Spionageschichte offenbar noch nicht zumuten zu können (und bei Casablanca war's ähnlich), später dann schon. Man beachte die riesigen Blitzlichter der Fotografen! - »Lindenstraße« auf nordkoreanisch, siehe hier. - Ein Vorbeter blökt ins Mikrophon: »Allahu akbar«, Kopftuchfrauen sitzen herum, aus dem Off heißt es: »Dies ist eine Veranstaltung der CDU.« Konservative Muslime entern die Ruhrgebiet-CDU, siehe hier, und Adenauer rotiert rumpelnd in seinem Grab. (Auf die Frage nach seinem Glauben sagte er mal: »Was das anbetrifft, so bin ich bei der ältesten Firma hier am Ort eingetragen, da wird man am reellsten bedient.«)

Neues von der Südfront und auch sonst: Ein Stoßtrupp von Afrikanern landet an der Costa del Sol und stürmt wie ein SEK in die Stadt, siehe hier. Afrikanische Horden überrennen die Schutzwälle einer kleinen Stadt wie Ceuta, siehe hier. Sehen so geschundene »Schutzsuchende« aus, die auf dem Zahnfleisch gehen und mit dem vorletzten Schnaufer in Europa um Hilfe anklopfen? Auf mich wirken die eher wie Triumphatoren, Invasoren ... Und wenn sie mal nicht ihren Willen bekommen, dann randalieren sie wie in Idomeni, siehe hier. In Calais werfen »Geflüchtete« anreisenden Lkw-Fahrern Steine und halbe Bäume entgegen und auf die Fahrbahn, um sie zum Anhalten und zur Mitnahme nach England zu zwingen, und die französische Polizei glänzt durch Abwesenheit, siehe hier. Das ist zwar schon zehn Monate her und das Lager inzwischen geräumt, aber es soll schon wieder ein neues geben - hier ein Bericht von der aktuellen Lage dort ... 

Katar versucht Katalonien zu kapern, Saudi-Arabien Bosnien-Herzegowina und vielleicht das Kosovo. Katar ist der Hauptsponsor der katalanischen Separatisten, in Katalonien lebt mittlerweile eine halbe Million Muslime, die sich zunehmend radikalisieren. Über die Hintergründe hier. »Wir lassen uns unsere Lebensweise nicht kaputt machen«, tönt es nach jeder Gewalttat von muslimischen Zuwanderern. Aber genau das geschieht mittlerweile. Liebespaare und Jogger nachts in den Park? Geht leider nimmer, seit dort immer mehr Gesocks sein Unwesen treibt, siehe hier. - Da können wir nur noch bei Lampenlicht zu Hause bleiben. Immerhin befahl Altmeier, der willige Diener seiner Herrin Angela Merkel, schon mal dem Strompreis, nicht weiter zu steigen - doch der gehorcht nicht, siehe hier. - Derweil demontieren Medien und Politik lustvoll eines unserer wichtigsten Standbeine, die Automobilindustrie: Grün gewaschen hinter den Baum. - Bei so viel Unverstand hilft wahrscheinlich nicht einmal mehr mittägliche Glockenläuten. Wissen Sie, werter Leser, warum mittags geläutet wird? Weil halt Mittag ist? Falsch - es ist die Erinnerung an einen spätmittelalterlichen Sieg über die Türken, die es wachhalten soll, auf päpstliches Geheiß. - Halten Sie sich fit, lieber Leser, am besten mit diesem Video - Fred Astaire im Fitneßstudio :-). Bis zum Oktober dann!

Immer wohlgefüllt muß es sein: das Dirndl. Für grenzenlose Gemütlichkeit beim Oktoberfest, trotz der vielen Sicherheitsmaßnahmen, und auch sonst! :-)

6.8.17

»Wiener Schlampengeschichten« für lässig-schlampige Sommerferien - die August-Ferienausgabe des Marterpfahl-Magazins

»Gott ist im Moment nicht da, nicht ansprechbar, der macht grad drei Wochen Ferien am Meer« - so ähnlich äußerte sich unlängst ein Pfarrer hier in der Tübinger Gegend, vom Lokalblatt lustvoll aufgespießt. - Eigentlich ganz gut so, daß Gott auch mal wegschaut, so kann man(n) die Sommerferien zu göttlich unfrommer, genußvoller Lektüre nutzen: 


Um Ihren Sommerurlaub schlampig und lustvoll zu genießen, verehrter Leser, empfehlen wir als Lektüre lorelays Wiener Schlampengeschichten, zum Inhalt siehe hier (ohne den veralteten Hinweis auf eingeschränkte Bezugsquellen), jetzt als Ebook nur bei Amazon.de für 4,99 €, siehe hier; die Erlebnisse einer Wiener »Professionellen«, die es immer gerne und voll schlampenhafter Lust gemacht hat - und das merkt man diesem lustvollen Buch auch an.

In einem Kapitel beschreibt sie, wie sie einen »Hausbesuch« in einer sommers urlaubsbedingt geschlossenen Arztpraxis macht, und der »Stallwache« haltende Student, der sie gerufen hatte, hatte absichtlich die Klimaanlage ausgeschaltet, weil er »es« am liebsten verschwitzt, klebrig und schlüpfrig machte (oder war das in Band II? Na, der kommt auch noch »in die Kinos«, d. h. dem werten Publico unter die Augen, vielleicht als Weihnachtsbonbon :-)).

Covergirl hier mal ohne den Original-Coverschriftzug des Ebooks :-)










Sommernachtsphantasien, Teil II: Gluthitze vor den kahlen Bergen der Sierra Nevada, laue Nächte in den Wildwest-Kulissenstädten im Hinterland von Spaniens Südküste, zirpende Grillen - und darin kämpft eine Frau mit ihrem Jäger um Freiheit und ein Millionenvermögen oder lebenslange Sklaverei ...
Man muß auf Amazon.de meistens schon »Sklavin lebenslang« eingeben und dann auch noch auf »Resultate für Erwachsene« klicken, sonst findet man das halbversteckte Meisterwerk, die Neuausgabe des von Amazon abgesägten Ebook-Bestsellers »Sklavenjagd«, nicht - hier ist es.

Laß mich nicht zu lange warten, mein fescher Jäger! :-)





































Sklavenjäger boomt z. Z. als Ebook auf Amazon.de - ob das daher kommt, daß die Leute das mit »Sklavenjagd« verwechseln? (In diesen Tagen und Wochen wird wohl das 10.000. Marterpfahl-Ebook verkauft; genau sagen kann ich's gar nicht, die Readbox-Statistikfunktion funktioniert momentan nicht, vielleicht war's auch schon vor Wochen ... Auf jeden Fall ein Grund zum Feiern, besonders wenn man bedenkt, daß es im Dezember 2015 erst 1000 waren, siehe hier.)

Hier übrigens zauberhaft-sommernachtsphantastische spanische Gitarrenklänge :-).



***

Im Sommerurlaub kann man sich's so herrlich bequem machen, wie es eine renommierte Wochenzeitung mit dieser Karikatur ihren Lesern empfiehlt:


Auch dieser Jüngling (Kreis) scheint seine Ferien im Norden locker zu genießen, »Ferien vom Ich« sozusagen:


Erkennen Sie ihn? Es ist Osama bin Laden bei einem Familienausflug in Schweden 1970. (Quelle hier). Damals war die muslimische Welt sichtlich noch nicht auf ihrem scheußlichen Retro-Mittelalter-Live-Rollenspiel-Trip inclusive Auspeitschen, Folter und sackartigen schwarzen Trauerfummeln und -schleiern, wie sie das heute leider in weiten Teilen ist, sogar in europäischen Ferienorten wie Zell am See oder Interlaken. Er war damals etwa 13, der Osama, besuchte sogar zeitweise (mit Schuluniform) ein an englische Formen angelehntes Internat in Saudi-Arabien. Ob er da auch mal den Arsch versohlt bekam? Offenbar nicht genug, denn schon 1971, mit 14, fing er an zu frömmeln und nötigte auch seine Familie zur Frömmelei, etwa Carmen bin Laden, eine Schweizerin, die einen Halbbruder Osamas heiratete, siehe hier und hier.

Und nun liegt er zerstreut im Indischen Ozean, der Laden. Tja - so sama, Osama! (Der Kabarettist Dieter Nuhr: »Ich sagte zu ihm: Osama, Osama - Terrorist ist kein Beruf, der im Alter glücklich macht!« Das Video scheint leider nimmer online zu sein.)

Was kann man sonst noch so machen in den Ferien?



Klar: Schwimmen gehen! 2008 durchschwamm ich die Dardanellen von Europa nach Asien, und 2016 sah dieses Schwimmrennen so aus. - Und weil das ein bißchen weit ist, begnüg' ich mich heuer mit der Zürcher Seetraversierung, siehe hier das Beispiel von 2011 (und weil die Seetraversierung so kurz ist, wiederholt sich der Filmbeitrag noch mehrere Male ;-)).

Bis September, dann sehen wir uns in (hoffentlich) alter Frische! :-)

20.7.17

6 1/2 Wochen Ferien - Zeit für »9 1/2 Wochen«! Endspurt für eine Perle der SM-Literatur - Marterpfahls Lektüre-Empfehlung für die Sommerferien

Sommerferien-Extraausgabe :-)
 
»Ich werde dich nicht hängenlassen« - oder doch? Cover der Ebook-Ausgabe

 


1999 war es Marterpfahls zweiter Titel - 2019 wird die Lizenz nach 20 Jahren und mehrfacher Verlängerung auslaufen: »9 1/2 Wochen« von Elizabeth McNeill. Kühl und lakonisch erzählt, kann es fast als Warnung vor SM verstanden werden, vor der immer tieferen emotionalen Verstrickung in eine immer tiefere SM-Beziehung: »›Wir rasen dahin mit Tempo 180 auf einer vernebelten Autobahn, atemlos ...‹ - nicht nur der Erzählduktus enthüllt gegen Schluß, daß beide Partner, auch der dominante, wahrlich ›außer sich‹ sind, der Leser merkt es auch an den immer exzessiveren Thrills, mit denen die Protagonisten sich ihren Kick verschaffen (müssen): Einen Diebstahl oder einen Raubüberfall begehen, Hiebe bis aufs Blut ...« (aus einer Amazon-Rezension)
Darauf folgte dann der emotionale Zusammenbruch.
Es tut mir leid, eine solche literarische Preziose sausen lassen zu müssen, aber bei mittlerweile nur noch ca. 50 verkauften Exemplaren jährlich lohnt sich eine Lizenzverlängerung (2000 Euro für 10 Jahre) nicht mehr. Dafür gibt es nun die 9 1/2 Wochen als preiswertes Ebook (ohne die umfangreiche Einleitung, die damals notwendig war, um die Indizierung zu umgehen und gewissermaßen eine völlig neue Ausgabe zu schaffen), für 4,99 € nur bei Amazon.de, siehe hier: »9 1/2 Wochen« auf elektronisch ;-) (heute, MO 24.7., um 0.09 Uhr erreichte mich die Mail von Amazon.de, daß »9 1/2 Wochen« jetzt als Ebook lieferbar sei - mitten in der Nacht von SO auf MO arbeiten die - allerdings so übermüdet, daß sie offenbar vergaßen, von der - weiterhin lieferbaren - Paperback-Ausgabe auf die neue Ebook-Ausgabe zu verlinken ... ;-))
Über die Hintergründe des Romans, der Autorin etc. berichtete ich schon einmal hier: Die Frau, die Elizabeth McNeill war. (Nachbemerkung dazu: Natürlich wußte der US-Verlag die ganze Zeit, wo »Elizabeth McNeill« steckte und vor allem, wer hinter dem Pseudonym steckte. Inzwischen sind ihre Rechte qua Erbschaft auf eine in Europa lebende Verwandte, wohl ihre Tochter, übergegangen, wie ich bei der Unterzeichnung des Zusatzvertrags für die Ebook-Ausgabe erfuhr.)


Zum noch unterhaltsameren Teil des Abends :-) :


Aus Klonovskys Acta diurna (tägliche Geschehnisse, siehe hier, etwas weiter runterscrollen zum 13.7.): 

»›Wäre Deutschland eine Aktie‹, schreibt Leser ***, ›würde ich sie jetzt verkaufen. Unbemerkt von den Anlegern sind in den letzten Jahren viel zu viele Verbindlichkeiten in den Büchern aufgetaucht. Das wird dem Unternehmen das Genick brechen. Jetzt aussteigen.

Da mir seitens meiner Regierung und meines Finanzministers mehrfach beschieden worden ist, mit meiner Meinung sei ich im Land meiner Geburt nicht länger willkommen, eruiere ich Möglichkeiten, zuerst mein Vermögen und mittelfristig mich selbst in eine andere Nationalmannschaft versetzen zu lassen. Ich bedauere nur, dass ich diesen Prozess nicht mit der wünschenswerten inneren Kaltschnäuzigkeit vollziehen kann. Wie hieß es so schön und oft? ›Kein Mensch flieht gern aus seiner Heimat!‹ Das gilt auch für mich. Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass der Abstiegskurs aufzuhalten ist. Meine Wahl hat lediglich die Funktion, dass ich dereinst meiner mich scharf ausfragenden Tochter wahrheitsgemäß antworten kann, dass ich den Gang der Dinge erkannte und nicht billigte. In diesem Lichte ist auch mein Wahlbekenntnis zur AfD zu sehen.‹«

Wo Ferien machen? Schauen Sie mal dieses Video an, da sehen Sie bei ca. 16:40 die idyllischen grünen Berge der nordsizilianischen Madonie, da sind sie ganz allein - bis auf ein paar tausend Migranten aus Afrika, die dort zwischengelagert werden, dort und in anderen einsamen Gegenden Siziliens, zumindest bis zur Bundestagswahl in Deutschland (und den Wahlen in Österreich und Tschechien). Die Massenmigration geht - so halb verdeckt - weiter, aber in den sizilianischen Häfen findet die »Anlandung« dezentral und abgeschirmt vor der Öffentlichkeit, insbesondere vor kritischen Journalisten statt - siehe dieses Video hier

Der nächste Winter kommt bestimmt, da kann sich der Klimawandel noch so beeilen! Gut gedämmt ist nur halb gefroren, könnte man denken. Aber manche Dämmung ist brandgefährlich; seit dem Londoner Hochhausbrand sollte es eigentlich eine breite Debatte dazu geben. Aber die Politik schaltet auf stur, siehe dieses Video hier. (Es gibt vom WDR und NDR noch mehrere kritische Reportagen zu dem Thema, auf youtube einsehbar, seit 2011 schon, aber man kann sich den Mund fusselig reden, Angie und die Dämmstofflobby machen einfach weiter so, und daß die Heizkostenersparnis viel geringer ausfällt als prophezeit, ist denen auch wurscht, Hauptsache, man kann unter dem Etikett Klimaschutz einen fetten Reibach machen ;-))

Ba-Wü gehört zu den Ländchen, die erst in die Ferien gehen, wenn die anderen schon fast wieder zurückkehren, aber jetzt kann's bald losgehen, »Steuerzahlers Tag« ist auch schon vorüber, ab jetzt arbeiten wir nur noch für uns selbst, siehe hier - so spät wie noch nie, wir werden geschröpft wie noch nie, denken Sie immer daran, wenn Sie Schäuble & und Co. sagen hören: »Die Steuerquellen sprudeln«, da werden WIR zur Ader gelassen - aber nichtsdestotrotz, lassen Sie sich nicht verdrießen, genießen Sie Ihre Ferien, einmal wird's noch 'ne Ferienausgabe hier geben, die August-Ausgabe, ich werd mir demnächst überlegen, was als Lektüre für den zweiten Teil der Sommerferien besonders nett ist, und dann sehen wir uns wieder im September in hoffentlich alter Frische! ;-)

2.7.17

Marterpfahls »Sommernachtsträume«: Sklavin Scipia und Co. werden ordentlich in die Mangel genommen

Ebook-Neuerscheinung:



»Ein erotisches Reiseabenteuer in 14 bunten Geschichten und Phantasien. Drei Notizbücher, vier Kugelschreiber, 28 laue Sommerabende, zwei Panamahüte, fünf Ventilatoren und 47 Cocktails waren zu seiner Verwirklichung nötig.« So schrieb ich's ca. 2002, tatsächlich oft des Sommers an Bartresen mit einer Caipirinha mit extra viel Zucker griffbereit, in den Klappentext von »Scipia, Sklavin der Römer«, und auch viele Geschichten des Bandes mit den Sommernachtsträumen entstanden so feuchtfröhlich-kreativ. Jetzt erlebt der Band einen zweiten Frühling als Kindle-Ebook bei Amazon.de zu 4,99 €:

Saskia Weißer/Rüdiger Happ/»Sklavin Scipia«:

Scipia, Sklavin der Römer (hier bei Amazon)

Das Bild (hier ohne Titelschriftzug) find ich immer noch toll:


Was wird hier auf mich zukommen? :-)






































Die Formulierung mit den 47 Drinks und anderen Utensilien entstand natürlich in Anlehnung an frühe »Asterix und Kleopatra«-Ausgaben, wo es hieß: »Ein großes Abenteuer in vielen bunten Bildern. 14 Liter Tusche, 30 Pinsel, 62 weiche Bleistifte, 1 harter Bleistift, 27 Radiergummis, 38 Kilo Papier, 16 Farbbänder, 2 Schreibmaschinen und 67 Liter Bier waren zu seiner Verwirklichung nötig.«  
Momentan ist das Wetter zwar etwas kühl für Sommernachtsphantasien, aber wäre es tatsächlich heiß, wär's meinem alten Rechner bald ZU heiß geworden ... 

Zum gemütlichen Teil des Abends ;-) :


Die Russen gehen, die Schweden kommen

Hat dieser Blog normalerweise täglich ein paar Dutzend Leser, so sind's an manchen Tagen auf einmal 200 oder 300, mal Amerikaner, häufiger Russen - und vor einigen Tagen waren es 1160 Schweden und knapp 300 Norweger, die an einem einzigen Tag diesen Blog fluteten. Immer mal was Neues ;-) 

Das Smartphone kommt, der Verstand geht

Man fragt sich ja oft, wo der Verstand bei denjenigen Kiddies geblieben ist, die im Gehen auf ihr Smartphone stieren, statt auf den Verkehr zu achten. Jetzt sagt es eine Studie schwarz auf weiß: Allein schon das Vorhandensein eines Smartphones - es muß nicht mal eingeschaltet sein - reduziert die Verstandeskräfte; siehe hier.

»Miss Kernkraftwerk«

... suchen die Betreiber des tschechischen Atomkraftwerks Temelin, eines Reaktors russischer Bauart, 60 km von der deutschen Grenze entfernt, der immer mal wieder einspringen muß, wenn die deutschen Energiewender knapp bei Strome sind, also z. B. bei winterlicher »Dunkelflaute«, getreu dem Spruche: Atomkraftgegner überwintern bei Dunkelheit mit kaltem Hintern. - Heiße Hintern und Frontpartien müssen die Bewerberinnen um einen Praktikantinnenplatz bei diesem AKW haben. Im Bikini vorm AKW abgelichtet und auf Facebook ausgestellt, kriegt die mit den meisten Likes den Job, vielleicht selbst dann, wenn sie keinen Atombusen haben sollte. Siehe hier und - ach herrje, jetzt haben die AKW-Bonzen die Facebook-Galerie der Möchtegern-Elektro-Miezen nach Protesten schon entfernt, sehe ich gerade. Wie gut, daß ich am 17. Juni, dem Tag der Freiheit, noch einen Screenshot gemacht  habe:
So was sollte man bei uns auch einführen - fesche Miezen drücken heiße Knöpfe im AKW!
Ob sie »Miss Temelin« wird? (Bild: n-tv)


Hotel in Tschernobyl eröffnet

Ausflüge in die Sperrzone des havarierten AKWs gab's schon länger, und auch einige Menschen, die dort (verbotenerweise) siedelten. Jetzt hat sich »die Wolke« offenbar doch schon etwas mehr verzogen, jetzt gibt's da ein Hotel, wo man für 7 Euro pro Nacht und Nase jugendherbergsmäßig einfach übernachten kann. »Die Umgebung des Hostels sieht ähnlich karg aus: Mit einer Kantine und einem einzigen Geschäft ist die Auswahl an Essens- und Freizeitmöglichkeiten überschaubar.« Ganz so wie in sowjetischen Zeiten! Näheres siehe hier.  

Rauch raus, Knarren her!

Bis vor kurzem waren sie noch Raucherparadiese, die Kneipen Prags und Tschechiens, dem Anti-Rauch-Kurs der EU trotzend; im Frühjahr 2016 allerdings mußten die Tschechen in puncto blauer Dunst vor der EU zu Kreuze kriechen. Bei den blauen Bohnen allerdings wollen sie der EU trotzen: Das Prager Parlament stimmte für das Recht eines jeden Tschechen, eine Knarre zu besitzen, siehe hier.

Schuljungs im Plisseeröckchen 

Weil ihre Schuluniform heutzutage keine kurzhosige Variante mehr kennt, griffen englische Schüler bei der letzten Hitzewelle aus Protest zu Schulmädchenröcken.

Unterm Röckchen fällt's auch nicht so auf, wenn mann mal 'nen Steifen hat ;-)

Näheres siehe hier. Ähnlich machten es britische Büroangestellte (siehe hier) und französische Busfahrer (siehe hier).

Schuluniformen mit kurzer Hose gab's aber durchaus mal, siehe hier dieses Bild aus Neuseeland:


Auf dünnem Flanell zieht der Gelbe Onkel so richtig schön durch ;-)



Auf einmal sieht alles ganz anders aus

Da braucht man nur mal diesen Blog mit einem anderen Rechner und Browser zu betrachten, schon sieht alles ganz anders aus. In meinem alten Rechner mit Firefox hatte dieser Blog einfach nur einen hübschen blauen Hintergrund mit leichtem Farbverlauf, nur wenn die Ladezeit mal wieder lang war, sah man in der Mitte einen Bus von hinten - daß da in Wirklichkeit eine ganze öde Wüstenlandschaft zu sehen ist, jedenfalls in meinem neuen Rechner mit dem Internet Explorer 11, das überraschte mich. Da wählte ich dann doch lieber ein schlichtes Design, das hoffentlich in jedem Rechner gut aussieht und ohne Überraschungen ist; daher schon wieder ein »Relaunch«.