24.5.18

Trost für Ramadan-Opfer mit Dieter Hallervorden, rabiater Busverkehr und mehr ...

24.5.18: Immer mehr Bekannte schreiben auf ihren Facebook-Seiten Befremdliches: »Ramadan mubarak!« oder sogar »Eid mubarak!« Seltsam - mußten unter Mubarak alle fasten, weil's nix zu beißen gab? Ist dieser Mubarak nicht längst weg vom Fenster? Warum sollen wir dann einen Eid auf ihn schwören? Weil er immer noch besser war als die durchgeknallten Islamisten? Und was geht uns das alles an, was da fern im Orient irgendwo geschieht?
Ohne Arabischkenntnisse geht's heutzutag' anscheinend nimmer, und so habe ich denn gelernt, daß »Salat« im Arabischen die Bezeichnung für das fünfmalige tägliche Pflichtgebet der Muslime ist. Daher kommt ja auch der Ausdruck »Da haben wir den Salat!«, wenn etwas Unangenehmes oder Lästiges ins Haus steht. Salat wiederum ist grün, und grün ist die Farbe des Propheten (und der Grünen, dieser unermüdlichen Islam-Lobredner); so fügt sich eins ins andere.   

Durchbohrt im wilden Westen, durchgeknallt im Orient: Didi kennt sich aus :-)




»Morgens halb neun in Deutschland« begann einst eine Fernsehreklame für »Knoppers, das Frühstückchen«, eine süße Schnitte. Auch meine türkischen Grundschulkameraden, mit denen ich häufig spielte, sahen das damals, in den 70er Jahren, locker. Nicht einmal hab ich von denen das Wort Ramadan vernommen, ich lernte es erst später kennen, ich glaube sogar durch den unten verlinkten und angesprochenen Hallervorden-Song. Auch Kopftücher und Moscheebesuche interessierten sie nicht.

Das christliche Fasten (kein Fleisch, aber jede Menge Starkbier, »flüssiges Brot«, wie ich jetzt hier am PC um 11 morgens) ist wahrlich ein Labsal gegen die muslimische Quälerei (dehydriert durch den heißen Tag wanken, sich nachts den Bauch vollschlagen). Da wankt man höchstens wg. Starkbier auf nüchternen Magen, z. B. im Orient in die nächstbeste Bar, wo die extrasüßen Orient-Schnittchen nur auf den westlichen Reisenden warten, so könnte man(n) denken: 

Als ich mal in Arabien war / ging ich in eine Bar, bestellte mir ein kühles Bier ... Oh je, daran scheitert's in manch arabischen Ländern ja bereits, und im Ramadan erst recht ;-) ... und sah dort Fatima - eine Tänzerin. Die Schönheit aus dem Morgenland, sie raubte mir fast den Verstand.  Er freut sich auf 'ne heiße Nacht, doch sie wehrt ab:

... denn heut ist Fastenzeit!
Die Hände weg von meinem Speck,
das geht mir doch zu weit!
(...)
Du kühler Sohn aus Westberlin (...)
Ich hab Verwandte in Stettin,
da gibt's nur Ramadan!
(...)
Es soll nicht reisen, wer nicht kennt
den Ramadan im Orient  ... 

Allerdings. Inzwischen müssen wir uns dazu nicht mehr auf Reisen begeben, inzwischen ist uns der Orient mitsamt Ramadan ungefragt auf die Pelle gerückt, schon muslimische Grundschüler überbieten sich in Frömmelei, verlangen Verzicht nicht nur auf Speis & Trank, sondern auch auf Klassenarbeit, Sportfest & Co., nerven uns ungefragt mit ihrem Orient-Folkloregedöns und haben wahrlich nicht nur 'ne Meise unterm Pony, sondern 'ne ausgewachsene Vogelschar unterm Schleierchen.


Ich hab genug von Fatima, ich such mir eine Erika ... So ganz ohne Fastenzeit, gut verpackt im Dirndlkleid. Zieht sie sich aus, schau ich ihr zu - Fatima, du blöde Kuh!

Ob damit Claudia »Fatima« Roth gemeint ist? Und mit Erika Erika Steinbach, die Bollwerk-im-Osten-Blondine?


Wie dem auch sei: Hier gibt's Didis göttlichen Song (allemal gut für homerisches Gelächter im Olymp) zur Gänze. 

Ich such mir 'ne Erika - genau, so machen wir's: 

 
Hauptsache, es ist immer gut gefüllt ... :-) 








































Oder wir begeben uns in den näheren (=moslemfreien) Osten: 


Drinks & Dressuren: Sinnliche Genüsse im nahen Osten - im Café Masoch, Lemberg, Ukraine






Busse brausen durchs Dorf

17.5.18: Da! Schon wieder! Der dritte Bus in fünf Minuten rauscht unter meinem Fenster vorbei. Früher konnte ich mich nur auf den Jüngling verlassen, der morgens mit seinem nervigen Zweitakt-Mokick an meinem Haus vorbeiknattert. Dann wußte ich, auch ohne die Augen zu öffnen: Es ist kurz vor sieben, ihn ruft die Arbeit, ich kann mich noch mal rumdrehen. Die fernen Glockenschläge der Schulhausuhr (die der Kirche sind kaum zu hören) brauchte ich gar nicht mehr.
Das ist jetzt anders, seit eine neu eingerichtete Buslinie unter meinem Fenster langführt. Locker dreißigmal täglich geht's hier vorbei, und fast immer sitzt kaum jemand im Bus. Selbst zu meinem SM-Stammtisch (1,1 km von hier) könnte ich mich heut abend träge im Bus chauffieren lassen (hab ich auch). (Nur heimwärts müßte ich vollbetankt laufen in der kühlen Nachtluft, denn nach 8 ist Schluß mit Bus.) Nehren wird immer städtischer. Im Neubaugebiet um die Ecke (das den älteren Anwohnern den Blick auf die Alb nimmt) sprießen pseudotoskanische Villen aus dem Boden - und zwei Bushaltestellen auch, wo noch vor Jahren Wiesenunkräuter mit Hundehaufen um die Wette wucherten.
Inzwischen weiß ich: Wenn der erste Bus vorbeirauscht, dann ist es 5:05 morgens. Das ist der Fortschritt. Halleluja.

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