24.3.14

Tatarenmeldung ...

 ... nannte man seit dem Krimkrieg vor rund 160 Jahren, als ein TIMES-Korrespondent die Falschmeldung von der Erstürmung Sewastopols »durch einen [nicht existierenden] tatarischen Kurier« veröffentlichte, eine Falschmeldung, eine »Ente«. Leider keine Tatarenmeldung sind Schmierereien wie diese hier:
»Tataren raus aus der Krim!«, untermalt von einem Hakenkreuz. »Ihr gehört doch nach Magadan!« riefen Russen Tataren zu (Stadt am Pazifik nahe den fiesesten GULag-Knästen). Das wäre dann die russische Entsprechung zum spießerdeutschen »Euch hätte man alle vergasen sollen«. Wer auf auf der Straße ukrainisch spricht, wird angepöbelt, wenn nicht Schlimmeres. Es geht also schon los mit dem Rausmobben »der anderen«. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
Am Rande zerfetzt, aber noch steht sie aufrecht: die ukrainische Flagge. Noch. Vom letzten ukrainischen Schiff, das den Russen bis zuletzt noch widerstand, berichtet die WELT. Viele ukrainische Soldaten liefen allerdings auch freiwillig zu den russischen Streitkräften über, manche Altgedienten träumen gar von einer Wiedererrichtung der glorreichen Sowjetunion. Na, vielleicht kommt das ja noch: Schon marschieren russische Truppen an der ukrainischen Grenze auf - wer weiß, was wir alles noch erleben werden ...
Wer dominante Frauen schätzt oder Schulmädchen oder Polizistinnen, kurz: Mädels in Uniform, der ergötzt sich derzeit an der neuen, feschen jungen Oberstaatsanwältin, die Rußland auf die Krim abkommandiert hat, Nathalia Poklonskaya (hier die WELT über sie):
Japan ist schon ganz begeistert, macht aus ihr eine Manga-Figur:
 Oder so?: Original:

... und Manga:


 »Ist das jetzt unsere Strategie, daß wir Sexbomben statt Bomben auf die Krim schicken?«
Nathalia nach Feierabend:
Gute Nacht! :-)

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