20.8.13

Bist als Kerl du zu schwach, wirst als Frau du wach: süße Strapse, nacktes Grauen unterm Kleidchen ...

Rohrstock und Strapse, Kinderkriegen und Spülbecken für umgewandelte Kerle, die nicht männlich genug oder irgendwelchen feindlichen Geschäftsinteressen im Wege waren; echter Horror unterm süßen Kleidchen - im fiktiven, halbautoritär regierten US-Südstaat Missiona

»Der Autor vermittelt gekonnt die alltägliche, scheinbar normale Fassade, hinter der das wahre Grauen lauert. Denn die Umwandlung [zur Frau] geschieht nicht immer zum Besten der Betroffenen, im Laufe der Handlung kommen immer mehr Einzelheiten des TESTS, seiner Strippenzieher und Intrigen zutage. Der Widerspruch aus kleinbürgerlichem Äußeren und den wahren Hintergründen wirkt um so erschreckender, je drastischer die Gegensätze aufgezeigt werden.«
»Erwartet den Leser ein Happy End, oder eskaliert die Situation ohne Möglichkeit der Wiedergutmachung? Wie hängen die einzelnen Handlungsfäden zusammen, und was wird mit Christine am Ende geschehen? Ich habe das Buch sehr schnell verschlungen, da ich es kaum erwarten konnte, zum nächsten Kapitel überzugehen und endlich mehr zu erfahren.«
»Was mich überraschte, war der Anteil an ... nun ja, ich möchte beinahe sagen ›Horror‹, der in diesem Buch kam. Ja, doch, Horror, denn dieser muß nicht immer blutig sein, man denke an die perfekten Frauen aus Stepford, so perfekt, daß es regelrecht unheimlich ist. Der Mann bestimmt, lenkt, führt, teilt das Geld ein, geht zur Arbeit, die Frau kümmert sich um Küche und Kinder und Haushalt. Und zur Krönung - zieht die Schwiegermutter zu ihrem Sohn *schauder*. DAS war der Moment, als es mir eiskalt den Rücken hinunterlief ;-)«
[In solchen Momenten]  »hat das Buch das Potential zu einem grandiosen dystopischen Thriller [,...] dem man [...] eines ganz deutlich [an]merkt: Der Autor hatte großen Spaß beim Schreiben, die Themen liegen ihm am Herzen. Und diese Faszination, diese Begeisterung überträgt sich von der ersten Seite an auf den Leser. Wer das Buch liest, wird auf der letzten Seite überrascht und enttäuscht sein, Missiona und seine Bewohner wieder verlassen zu müssen ;-)«

Hier der vollständige Artikel (jetzt auch, in geänderter Form, in der Sklavenzentrale) - und hier die ausführliche Buchvorstellung mit ausgedehnten Leseproben.

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