13.2.16

Kindle vs. Tolino, Wichsen im Whirlpool, feministische Prüderie, Feinde der Freiheit & more

Femis meucheln Mops-Models

»Wir haben es immer gerne gemacht, und es war auch eine Karrierechance für viele von uns«, sagte eines der Mops-Models, die die britische SUN bislang auf Seite 3 abbildete - bis jetzt, denn Feministinnen haben den Mops-Models jetzt den Garaus gemacht. BILD verzichtet schon seit 2012 auf das Oben-Ohne-Mädel auf der Titten-, äh, Titelseite. Näheres über diesen Vormarsch der Prüderie siehe hier

Onanieren im Whirlpool

An sich gehört sich das ja nicht, aber daß ein Asylant in Zwickau in den Whirlpool des Schwimmbads onanierte, kann ich fast irgendwie verstehen. Wahrscheinlich verwechselte er sich mit Hugh Hefner, dem Playboy-Chef, in luxuriösem Ambiente, umgeben von vielen hübschen halbnackten Mädels, ganz ungewohnt für einen Orientalen. Näheres hier. Ich kann hier nur immer wieder den diesbezüglichen Benimm-Ratgeber von Arne Hoffmann empfehlen, nämlich sein Buch »Onanieren für Profis«. (Ein anderer Asylant soll ins Nichtschwimmerbecken geschissen haben. Die Botschaft ist klar: »Wir scheißen auf eure Werte und auf eure Ordnung!« Wie in Köln.)

Das Imperium und die Immigranten

»Wir fliehen vor den gewalttätigen Hunnen und bitten um Schutz im Römischen Imperium«, sagten die Goten 376. Die Römer gewährten Einlaß, doch bald schon geriet die Sache außer Kontrolle, es gab Plünderungen, Mord und Totschlag, und die Römer waren nicht mehr Herr des Geschehens, die Donaugrenze blieb fortan unbewacht, ein offenes, unkontrolliertes Einfallstor für Invasoren, die Rheingrenze war ab 406 auch unbewacht, und in Rom selbst, der Hauptstadt des Imperiums, ging's 410 und 455 zu wie in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof, mal plünderten die Goten, mal die Vandalen. Nach 100 Jahren war dann alles vorbei: 476 war's aus mit dem weströmischen Reich. Die Invasoren hatten gesiegt. - Ein Artikel darüber in der FAZ war von einem politischen Magazin abgelehnt worden wegen allzu deutlicher Parallelen zur gegenwärtigen Situation ... 

Fast drei Viertel für Amazon, ein gutes Fünftel für den Tolino

Neulich mal wieder im internen Bereich der Website des Dienstleisters gewesen, der meine Ebooks produziert. Ich möchte ja nicht nur auf Amazon anbieten, das wäre gratis; ich möchte auch auf dem Tolino lieferbar sein und auf den kleineren Plattformen. Billig ist das nicht. Das Konvertieren eines Romans in die diversen Ebook-Formate samt Meldung im VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) und an die Nationalbibliothek kosten rund 150 Euro pro Titel, die wollen erst mal verdient sein, das dauert bei manchen Titeln ein volles Jahr. - Zunächst großer Ärger: Der interne Bereich ist total umgekrempelt worden, und im ersten Moment findet man nichts mehr. Dann die Erkenntnis: Es fehlen nicht nur einige Dinge, es sind auch welche hinzugekommen, etwa ein Kreisdiagramm, welche Ebook-Formate am meisten verkauft werden. Ernüchternde Erkenntnis: Fast drei Viertel meiner Ebooks werden für den Kindle verkauft, auf den Tolino entfällt nur gut ein Fünftel, der Rest läuft unter »ferner liefen«. Da fragt man sich wirklich, ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt ... (Auch die Sorge, daß Apple dieses oder jenes Titelbild zu unkeusch finden könnte, kann man sich sparen - die iBooks haben nur einen Marktanteil von ein, zwei Prozent; höchstens die Frage, ob Amazon direkt oder der bayrische Jugendschutz auf Amazon es zu unkeusch finden könnten, ist von Bedeutung. Auch daß ich mit Rücksicht auf Apple die albernen x,99-Preise mitgemacht habe, die ich sonst nicht mag, kann ich mir in Zukunft vielleicht sparen.) 

Terror im Gemüseladen

Zwei Muslimas debattieren in einem Kreuzberger Gemüseladen über Pressefreiheit und Islam und sind sich, an der Kasse angekommen, darin einig, daß die Presse Glaubensdinge zwar sensibel behandeln solle, letztlich aber die Pressefreiheit und das Grundgesetz über allem stünden. Das sieht der Gemüsehändler aber ganz anders: »Pressefreiheit widerspricht dem Islam. Ich verkaufe Ihnen nichts und erteile Ihnen Hausverbot!« - Dagegen konnte auch ein von den erbosten Frauen herbeigerufener Polizist nichts machen; der Ladenbesitzer habe nun mal das Hausrecht. - Rund 30 % aller Muslime in Deutschland (nicht nur ein oder zwei Prozent, wie die Gesundbeter und Schönredner des Islams behaupten) stehen laut Studien zu diesem Thema unter dem Einfluß eines radikalen Islams, kapseln sich ab, lehnen alles Westliche ab (außer den Sozialleistungen), sind tendenziell gewaltbereit. Näheres dazu in der Schupelius-Kolumne.

»Tänzerinnen für Tanger«, die Lasterhöhle







































Das lob ich mir doch schon mal: Auto fahren ohne Anschnallzwang, Zigarette im Mund - so berichtete der SPIEGEL im Frühjahr 1949 u. a. über die Internationale Zone Tanger, das einzige Gebiet (abgesehen von Shanghai um 1940), wo jedermann ohne Visum und Dokumente einreisen konnte. Tanger (rund 400 km2, 20 x 20 km) war zu einem Freihafen von Gütern, Geld, Gesocks und Gentlemen geworden: Zwei Dutzend Puffs für 150.000 Einwohner, für Christen, für Moslems, für pädophile, bekiffte Schwule, keine Einkommensteuer, kein Buchführungszwang, keine Sozialabgaben - hier kam jeder auf seine Kosten, im wörtlichen wie im weniger wörtlichen Sinne, Libertins und Literaten - und ein matter Abgesang dieser libidinösen Zustände war der Softporno von 1977, den ich mir soeben bestellt habe: »Tänzerinnen für Tanger«.

Tänzerinnen für Tanger! :-)


1949 gab's drei Radiosender, die waren so kommerziell, die sendeten noch nicht mal Nachrichten. In der Kontrollbehörde saßen faschistische Caballeros aus Madrid neben MWD-Typen aus der Sowjetunion. In Tanger trafen sich Libertins und Agenten jeder Couleur, da importierte man zwanzigmal so viel, wie man (offiziell) exportierte, von Tanger aus gingen Ostblockwaffen in die halbe Welt, und als sich die Schließung des Nepper- und Schlepperparadieses 1956 ankündigte, brachten die fremden Reichen von Tanger ihre Reichtümer in Form von 60 Tonnen Gold außer Landes, nach Kanada oder in die Schweiz, so die ZEIT in ihrer damaligen Reportage »Versinkendes Paradies«. - So wie in Tanger damals ließe ich mir den Islam auch noch gefallen :-)

»Die grüne Hölle« ...

... liegt nicht am Amazonas, nein, in Tübingens französischem Viertel, wo 70 % die Grünen wählen und wo grüner Spießergeist und Kleinkariertheit regieren, wenn auch auf hohem (finanziellen) Niveau. SPON berichtet.

Die Neinsager

»Ich bin der Geist, der stets verneint« - das gibt es doch gar nicht! Im politischen Bereich aber vielleicht doch: Die Nein-Partei, die verspricht, in allen Gremien, in die sie gewählt wird, stets mit nein abzustimmen - oder doch nicht immer? Näheres hier.

»Die 120 Tage von Sodom«

Vor rund 40 Jahren kam der Skandalfilm Pier Paolo Pasolinis heraus; wenig später wurde der skandalumwitterte Regisseur ermordet. Näheres hier.

Bücherverbrennung in Rußland

Opfer sind die mißliebigen Bücher, die vom westlichen Milliardär George Soros gespendet worden waren. Näheres hier.

»Wut auf die Wegelagerer«

Das kommt davon, wenn man Monopolisten privatisiert: Die privatisierten französischen Autobahngesellschaften zocken gnadenlos ab. Aber was will man machen? Per Landstraße quer durch Frankreichs Weiten braucht man einen Tag länger, eine Übernachtung mehr, und die Zeiten sind vorbei, wo man in der französischen Provinz für 30 Euro übernachten konnte (im Gegensatz zu Spanien); das Übernachten kostet locker 50 bis 100 Euro - etwa so viel wie die Autobahngebühr quer durchs Land. Näheres hier.

»Die weiteren Begebenheiten in der Herberge, die der Ritter zu seinem Unglück für eine feindliche Festung hielt ... 

... nebst anderen ungeheuerlichen Geschehnissen, so eines ewigen Gedenkens würdig sind« - so oder ähnlich lauten die Kapitelüberschriften aus Cervantes' Don Quijote. Doch während England im Gedenken an seinen Dichterfürsten Shakespeare schwelgt, scheint Spanien den ebenfalls 400 Jahre zurückliegenden Todestag des Erfinders des »Ritters von der traurigen Gestalt« halb vergessen zu haben. Die WELT berichtet.

Vom Deppenapostroph zum Deppenleerschritt

Den Deppenapostroph gab es schon um 1900, etwa in Werbeaufschriften, der Deppenleerschritt breitet sich jetzt immer mehr aus, auch nach angelsächsischem Muster, wiederum zuerst und besonders in der Werbung und in Firmennamen. Soll ich meinen Verlag nun Marterpfahl-Verlag nennen oder Marterpfahl Verlag? fragte ich mich vor Jahren und entschied mich etwas widerwillig für die bei Verlagsnamen gebräuchliche Getrenntschreibung; aber wenn sich jetzt die Unsitte des Deppenleerschritts sich immer weiter ausbreitet, so, wie es die WELT hier berichtet, dann mach ich's aus purem Trotz eben wieder anders ... :-)

Einst »grillte« er Markwort, den FOCUS-Chef ...   

... und nun wird er vielleicht selbst gegrillt? Aber warum sollte er des Teufels sein? Teuflisch gut oder einfach göttlich war das Interview, das Roger Willemsen vor Jahren mit Helmut Markwort führte - siehe hier. Als er 39 war, vor 21 Jahren, nahm ihn Heidi Kabel mal ins Gebet: »Waaas - schon 39 und noch nicht verheiratet? Na, dann wird's aber höchste Zeit!« Tja, dafür ist es nun zu spät. R. I. P. Roger Willemsen.

Fuckten! Fuckten! Fuckten!
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Charlie Hebdo stellt in einer Karikatur die Frage, was aus Aylan, dem ertrunkenen Flüchtlingsknaben, dessen Bild vor Monaten um die Welt ging, geworden wäre, wäre er erwachsen geworden, und gibt gleich selbst die Antwort:




»Ein Po-Grabscher in Deutschland«. Zweifellos eine grenzwertige Karikatur, und auf einmal sind gar nicht mehr alle Charlie Hebdo ... 

Der Marterpfahl-Verlag (sic!) wünscht eine frohe Fastenzeit, und denken Sie immer dran, verehrte Leser:

Die Schlankheitskur verliert an Schrecken,
läßt du dir alles weiter schmecken! :-)

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