6.11.15

Zum Gruseln: Der reichlich verspätete Halloween-Nachrichtenüberblick - und auch sonst ...

»Alberne amerikanische Unsitte«, dachte ich lange (und eigentlich auch noch jetzt) über Halloween. Daß ich da nicht der einzige bin, zeigt dieser Artikel: Den Schweizern graut's vor Halloween. Ach ja - die Schweizer waren schon immer ziemlich vernünftig.
Vom Kriminalpolizisten zum Bordellchef - das ist mal eine Karriere :-) Vielleicht hatte ihn ja das Das Berliner Pornfilmfestival dazu motiviert ...
Filme macht auch Roman Polanski - aber seit seiner Flucht aus den USA 1976 muß er sehr genau überlegen, wohin er seine Schritte lenkt. Er hatte 1976 auf einer Party eine 13jährige gevögelt, angeblich ohne zu wissen, wie jung sie war, und danach folgte einer jener für die US-Justiz üblichen Deals: Er bekannte sich schuldig und wurde nur zu einer äußerst milden Strafe verurteilt, die er auch nur z. T. absaß. Als er nach 42 Tagen Haft und Sexualtherapie vorzeitig freikam und hörte, daß ein neuer, sittenstrenger Richter namens Rittenband das Verfahren an sich gezogen habe, dem die Libertinage der Hollywood-Filmbohème und die laxen Urteile nicht paßten und der Polanski gern ein scharfes solches verpaßt hätte, verließ Polanski eilends die USA, um nie wieder zurückzukehren.
Doch auch in Europa war er nie sicher, auch wenn das Ganze fast 40 Jahre zurückliegt und das Opfer ihm längst verziehen hat. Als die Schweiz mit den USA im Clinch über das Bankgeheimnis lag, wollte sie bei den USA punkten und verhängte einen Hausarrest über den gerade in seinem Schweizer Chalet weilenden Polanski - der aber passé war, als das Schweizer Bankgeheimnis so oder so im Eimer war. Aktuell weilte Polanski in seinem Heimatland Polen, und gleich verlangten die Amis von den Polen seine Auslieferung - die von einem polnischen Richter aber verweigert wurde. Polanski vernahm's telefonisch auf dem Krakauer Flughafen, von dem er im Falle eines negativen Bescheids sofort mit einer Privatmaschine nach Paris losgeflogen wäre, denn dort ist er sicher. Näheres hier und hier.
Ach, übrigens - was ist eigentlich aus Südafrika geworden, der famosen Regenbogennation? Der Regenbogen ist verblaßt, das Land ächzt unter Morden an weißen Farmern, Mord und Totschlag allgemein, antiweißem Rassismus u. a. in Form von antiweißen Quotenregelungen, einer Vielzahl von Streiks, Stromausfällen, allgegenwärtiger Korruption in der Regierungspartei ANC, die noch nicht bewiesen hat, daß sie einen freiwilligen demokratischen Machtwechsel dulden würde, und mancherlei mehr. Manche sehen das Schwellenland eher an der Schwelle zur Kellertreppe denn an der Schwelle zum Obergeschoß. Näheres hierhierhierhierhier und hier.
Die Taliban sollen jetzt schon gefälschte Todesdrohungen ausstellen, die von Asylbewerbern dann in Deutschland vorgelegt werden können. Tschechien dagegen hat ganz generell keine Lust auf Flüchtlinge. Im nordrussischen Nikel hingegen kaufen Flüchtlinge dutzendweise Fahrräder, weil sie nur so die Grenze zu Norwegen passieren dürfen.

Wurst soll Krebs erzeugen? In ganz geringem Maße - denn man muß Statistiken auch zu lesen wissen.
Hier übrigens eine ganz offizielle Auflistung der französischen Behörden, welche Stadtteile diverser Städte - auch etwa in Straßburg oder Mülhausen, sogar in Colmar, »sensible Zonen« seien, d. h. unsicher. Parken Sie dort nicht, verehrter Leser, sonst wird vielleicht Ihr Auto abgefackelt, und dann zahlt die Versicherung noch nicht mal - traurig, aber wahr.
Doch das wäre immerhin noch weniger schlimm als das Schicksal jenes US-Hausbesitzers, der von einem verlängerten Urlaub heimkam und sein Haus abgerissen vorfand.
Nicht nur die Belgier (in der Kernforschungsanlage Mol), sondern offenbar auch die Russen arbeiten an einem Verfahren, das atomare Endlager in Zukunft überflüssig machen soll - das Zeug wird entgiftet und damit sogar noch ein bißchen Energie erzeugt. Näheres hier.
Zu viel bedrucktes Papier aufgehäuft hat ein Häuslebesitzer im benachbarten Dußlingen - wegen Tonnen von alten Zeitungen droht das Häuschen einzustürzen - siehe hier.

Keine Kommentare: