16.11.15

Terminhöker, Ex-Muslime und die Bismarcks - was so alles rund- oder schiefläuft


Während Tübingens grüner OB Palmer die herrschende Asylpolitik kritisch hinterfragt, befassen sich Berlins Grüne bereits mit der Frage, ob privater Wohnraum für Asylanten beschlagnahmt werden soll.

Während für die Asylanten anscheinend locker ein paar Milliarden Euro bereitgestellt werden können, knapst Berlin bei seinen Bürgerämtern so sehr, daß simple Dinge wie das An- und Ummelden eines Autos oder das Beantragen eines Ausweises zum monatelangen Geduldsspiel werden, ja, ein Privatunternehmen hat sich sogar fast alle Termine (legal) unter den Nagel gerissen und verhökert sie nun gegen Geld weiter -  unglaublich, aber wahr.

Eine ausführliche (und gute) Chronik der aktuellen Zuwanderungswelle findet sich hier, und hier gibt es auch noch einen Film dazu, der gut sein soll, auf meinem Rechner allerdings nicht so recht laufen will. - In einer Fernsehreportage sagte mal ein junger arbeitsloser Algerier über seine Lage, er sei voller Wut - und mit dieser Wut im Bauch kommt er dann nach Europa, wenn man ihn läßt (und Mutti Merkel, die weichherzige, läßt ihn ja), und wenn er dann hier feststellt, daß im Grunde niemand auf ihn gewartet hat und er hier so überflüssig ist wie dort, dann radikalisiert er sich - hier eine Analyse dazu.

Die Behörden sind der Auffassung, daß Jäger sich abmühen sollen und daß auch das Wild eine faire Chance verdient hat, und so lief die Ausnahmegenehmigung für das Jagdgatter der Familie Bismarck aus - aber die denkt gar nicht daran, diese Vorrichtung zu schließen, die bequemes Jagen ermöglicht und die nun mal Familientradition sei, siehe hier. - Überhaupt benimmt sich die Familie Bismarck ziemlich ungeniert, verprellt sogar Wohlgesinnte durch ihre Eskapaden; mehr zum Niedergang dieser berühmten Familie hier.

Weihnachten rückt langsam, aber sicher näher, und damit wächst auch die Zahl der Bettelbriefe von Wohltätigkeitsorganisationen. Doch wem soll man spenden, wer hat es verdient, wer ist vertrauenswürdig? Den klassischen Wohlfahrtsorganisationen spende ich zunehmend weniger gern. Da gibt es nämlich z. B. Organisationen, die vorgeben, den Hunger und die Mangelernährung in Südostasien zu bekämpfen, sie in Wahrheit aber eher fördern. Wie das? Nun, in Südostasien ist unter armen Kindern Vitamin-A-Mangel stark verbreitet. Viele Kinder werden blind davon, tausende sterben sogar daran. Doch statt nun das Einfachste zu tun, nämlich den gentechnisch veränderten, Vitamin-A-haltigen »goldenen Reis« zu verbreiten (wir berichteten), ziehen sie vehement gegen dieses Heilmittel zu Felde wie die katholische Kirche gegen Kondome in Aidsregionen. Da mag man doch nicht mehr spenden, ich jedenfalls nicht. - aber wem sonst? Vielleicht an diesen Verein zur Förderung der Gentechnik, Näheres dazu hier. Oder wie wär das hier?: Nuklearia.de - zur Förderung der sicheren und modernen Kernenergie. - Interessant und förderungswürdig auch der Zentralrat der Exmuslime - das ist doch unterstützungswürdig, daß die dieser mittelalterlichen Krake namens Islam entfleucht sind und anderen dabei helfen wollen, sich abzunabeln. - Apropos Atomkraft: Im Frühjahr 2011 konnte es Angela Merkel nicht schnell genug gehen mit dem Atomausstieg, und sie wies auch Hessen Ministerpräsidenten Bouffier an, ihr dabei schnell zu helfen, der tat's, setzte sich dabei aber über gesetzliche Anhörungspflichten und -fristen hinweg - und wird jetzt von der Kanzlerin im Regen stehengelassen: Frau Angela und ihr Knecht Volker.

Na, Prost Mahlzeit! Ich geh jetzt erstmal was essen - obwohl einem schon der Appetit vergehen könnte ... ;-)

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