16.6.15

Gedenken - erwünscht und unerwünscht

Was im  heutigen Rußland nicht mehr gezeigt werden darf:


Ein Thriller in der GULag-, Unterdrückungs-, Hunger- und Bespitzelungswelt der UdSSR der 30er Jahre. »Kind 44« heißt er. »Der beklemmende Realismus ist es, was den Kulturminister Russlands bewogen hat, den Film als ›untragbar‹ zu bezeichnen und die Aufführung in Russland zu untersagen. Ein Grund mehr, ihn sich anzuschauen«, schreibt Vera Lengsfeld hier.

2 1/2 Euro für den Sieg

800 Jahre ist die englische Magna Charta libertatum jetzt alt, einer der ersten Schritte hin zum westlich-demokratisch-liberalen Rechts- und Verfassungsstaat, in dem aus Untertanen Bürger wurden, und 200 Jahre ist die Schlacht von Waterloo her, die dem Tyrannen Europas, Napoleon, endgültig das Genick brach und die versklavten Völker von diesem Alpdruck erlöste. Doch in Frankreich wird der Tyrann immer noch viel zu freundlich gesehen, und so protestierte Frankreich, als Belgien eine Euromünze zum Gedenken der Schlacht von Waterloo prägen wollte. Belgiens Ausweg?: Eine 2 1/2-Euro-Gedenkmünze. Die WELT berichtet. (Nebenbei: Warum hat Deutschland eigentlich keine Gedenkmünze zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig geprägt? Oder hat es das, und ich hab´s nicht mitbekommen?)   

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