7.11.09

Rezension »Die Muschel«

Aus den SCHLAGZEILEN 106:

Heißer Sommer und träge Sehnsucht prägen das Geschehen im Buch ›Die Muschel‹ von Alma N. Noth.
Da ist Inge, die Protagonistin - sie steht auf Latex und enge Mieder und hofft auf die große Liebe, doch desillusioniert holt sie sich ihre Lust, wo sie sie bekommen kann. Zwei Männer sind an ihr interessiert: Frank, der Polizist, und Otto, der Ladenbesitzer. Außerdem ist da noch diese Muschel, die sie in der Tasche trägt. Ob die wohl magische Kräfte hat?
Als dann das erlösende Gewitter kommt, klären sich die Luft und die Gefühle ...
Die Sexszenen sind voll schweißtriefender Lust, wenn auch nicht unbedingt SMig. Die Atmosphäre des Buches ist flimmernd wie heiße Luft, es sollte im Sommer gelesen werden, wenn man selbst vor Hitze fast umkommt und im Kopf ganz wirr ist von zu viel Alkohol.
Mir hat das Buch gefallen, es ist nicht vordergründig oder platt, vieles entdeckt man zwischen den Zeilen oder ist symbolisch angedeutet.

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